Tourismuswelt

Das Reisejahr 2017 hat auch zahlreiche Absurditäten und Ärgernisse mit sich gebracht, insbesondere in engen Flugzeug-Kabinen – festgehalten von unseren Kolumnisten. Bild: TN

Nervige Fliegerei, absurde Touristen

Jahresrückblick 2017: die besten Einwürfe (9/9). Airlines, Hotels und Touristen haben in diesem Jahr für Kopfschütteln gesorgt.

Zu den meistgelesenen Artikeln auf travelnews.ch gehören unsere Kolumnen – oder «Einwürfe», wie wir sie nennen. Die Redaktion und die Freelance-Mitarbeiter blicken in ihren Texten hinter die Kulissen der Tourismusindustrie. Wir greifen uns an den Kopf wegen absurder Abläufe und wundern uns über komisches Verhalten.

Welche Begebenheiten haben in diesem Jahr für Stirnrunzeln gesorgt? Wir haben die zwölf schönsten Beiträge hier nochmals zusammengestellt:

Die Fliegerei wurde 2017 mehrmals hinterfragt. Da gab einerseits das Verhalten anderer Passagiere zu denken: beim Einwurf «Du sollst die Füsse nicht auf den Vordersitz legen». Auf den Beitrag «Was nervt die Flugbegleiterinnen am meisten?» lautete die Replik unseres Kolumnisten: «Und was nervt uns am meisten an den Flugbegleiterinnen?»

Am häufigsten gelesen wurde der Beitrag «Wie uns die Billig-Airlines das Fliegen ruiniert haben» – mit der Feststellung: die Etikette geht vor die Hunde. Und Wehmut brach durch beim Beitrag «Küsse an der Glasscheibe» und den Gedanken an frühere Zeiten am Flughafen Zürich.

Glasscheiben gaben unseren Kolumnisten auch beim Übernachten im Hotel zu denken, genauer gesagt gläserne Trennwände: «Das Badezimmer war immer die letzte Bastion». Und was rund um den Hotelpool abläuft, brachte dieses Bekenntnis hervor: «Wie ich zum Liegestuhl-Reservierer wurde».

Dass auf Reisen jeder die hohle Hand macht, konnte man hier nachlesen: «Die Nötigung zum Trinkgeld». Und dass es Backpacker bei diesem Thema auf die Spitze treiben, fand ein weiterer Autor: «Begpackers dieser Welt – schämt euch!». Ja, der gemeine Tourist gibt wahrlich zu denken – ein treffender Beitrag war auch dieser über «Natürliche Feinde»: der Feind des Touristen ist der Tourist.

Weitere Einwürfe befassten sich mit Reisebüros und Veranstaltern. Dass diese verschweizert werden, las man hier: «Ferien, in denen man alles versuisst». Dass ein «Etikettenschwindel im Reisbüro» um sich greift interessierte unsere Leser genauso wie das Thema, dass Bekannte von Reisebüro-Inhabern ganz schön fordernd sein können: «Du hast ein Reisebüro? Kriege ich Rabatt?».

Der Jahresrückblick 2017 – die Übersicht:

(GWA)