Tourismuswelt
Waghalsige Piloten-Selfies – Delta fliegt haarscharf an «Irma» vorbei
Flugzeug steuert haarscharf an «Irma» vorbei
Eine Maschine der Delta Air Lines steuert zur gleichen Zeit wie Hurrikan «Irma» auf die Küste Puerto Ricos zu, landet – und fliegt binnen einer Stunde mit voller Besetzung wieder ab. Sprecher der Fluglinie geben an, sich vor dem Abflug gemeinsam mit einem Team von Meteorologen ausführlich über die Wetterlage und den Kurs des Sturmes informiert zu haben. Sie hatten danach die Gefahr als gering genug eingeschätzt, um den Flug in Richtung der Hauptstadt San Juan zu wagen. Der Flug 302 der Delta Air Lines startete daraufhin am Mittwochmorgen in New York und steuerte Puerto Rico an. Wie «The Guardian» berichtet, landete das Flugzeug sicher auf dem Flughafen San Juan an der puerto-ricanischen Nordküste, um knapp 40 Minuten später wieder in Richtung New York abzuheben. (Gelesen bei FAZ)
Weit aus dem Cockpit gelehnt: Sind diese Selfie-Fotos echt?
Ist dieser Pilot zu leichtsinnig? Er öffnet im Reiseflug das Cockpitfenster und schiesst mit der Selfie-Stange Bilder von sich und dem Flugzeug – über Rio, Dubai und Manhattan? Pilotganso, so nennt der sich der waghalsige Flugkapitän auf seinem Instagram-Account, sitzt hinter dem Steuerknüppel einer Boeing 737 und düst durch die Welt. Dabei macht er nicht Fotos vor berühmten Sehenswürdigkeiten seiner Reiseziele am Boden, sondern auch in der Luft. Das Besondere seiner Luftaufnahmen: Er macht die Fotos nicht durch das Cockpitfenster, sondern öffnet dazu die Seitenscheiben, schiebt den Selfie-Stick nach draussen und drückt auf den Auslöser. In den sozialen Netzwerken ist eine Diskussion darüber entbrannt, ob diese Fotos echt sind. Sind sie nicht: Denn wer die unterschiedlichen Verlauf der Schatten untersucht oder die Spiegelungen in seiner Sonnenbrille vergrössert, wird feststellen, dass die Aufnahmen mit der Selfie-Stange beim Parken auf dem Vorfeld aufgenommen wurden. Dank einer Bildbearbeitung- Software wie Photoshop ist es möglich, die Selfies mit dem Flugzeug an seinen Rändern auszuschneiden und über ein anderes Motiv zu legen. (Gelesen bei Stern)
Aeroflot muss Schlankheitsklausel streichen
Die russische Fluglinie Aeroflot hat einen Prozess wegen Diskriminierungsvorwürfen einer Stewardess verloren. Künftig darf die staatliche Airline ihren Flugbegleiterinnen nicht mehr vorschreiben, ausschliesslich die Uniformgrössen 42 bis 48 zu tragen (entspricht den europäischen Größen 34 bis 42). Das entschied ein Moskauer Gericht am Mittwoch und hob damit einen früheren Richterspruch vom April auf. (Gelesen bei Spiegel)
Israeli will Flug mit Kuwait Airways vor Gericht erzwingen
Ein in Berlin lebender Israeli hat die Fluggesellschaft Kuwait Airways verklagt, weil sie ihn nicht befördern wollte. Die Airline beruft sich auf kuwaitische Gesetze, die ihr die Mitnahme von israelischen Staatsangehörigen nicht erlaubten. Der Vorsitzende Richter sagte in der mündlichen Verhandlung am Dienstag, die Fluggesellschaft müsse den arabischen Gesetzestext ins Deutsche übersetzen lassen. Der Mann wollte am 30. Juni 2016 von Frankfurt aus nach Bangkok fliegen, mit Zwischenlandung in Kuwait. Sein Ticket wurde aber storniert. Der Kläger bezweifelt, dass es solche Gesetze in Kuwait gibt - und sieht sich diskriminiert. Er will erreichen, auch künftig mit Kuwait Airways nach Bangkok fliegen zu können. (Gelesen bei Berliner Morgenpost)
Passagier aus überbuchtem Flug geschleppt: keine Strafe für United Airlines
Die Fluggesellschaft United Airlines erntete im April einen Shitstorm. Der Grund dafür waren mehrere Videos, auf denen zu sehen war, wie ein Passagier brutal aus dem Flugzeug gezerrt wird. Der Grund dafür wiederum war ein überbuchter Flug, bei dem sich der Mann weigerte, die Maschine zu verlassen. Die Clips wurden im Internet millionenfach geklickt und lösten im Netz eine Welle der Entrüstung aus. Nun entschied das Department of Transportation, dass die Fluglinie aufgrund des Vorfalls nicht bestraft wird. Das berichtet die Associated Press. Demnach hat die Airline keine Passagierrechte verletzt. (Gelesen bei Futurezone)