Tourismuswelt

Schweizer bleiben ihren Feriendestinationen treuer als andere Nationen. Bild: Pixabay.

Schweizer sind in Sachen Ferien Gewohnheitstiere

Etwas Neues entdecken oder bei altbewährtem bleiben? Die Schweizer tendieren zu Letzterem, wie eine Studie zeigt.

Eine Umfrage von momondo.ch zeigt: 71 Prozent der Schweizer haben einen Ferienort schon mehr als dreimal besucht. Damit sind die Schweizer deutlich grössere Gewohnheitstiere als beispielsweise die Deutschen oder Franzosen. Dabei tendieren die Schweizer Männer (74 Prozent) noch etwas häufiger als die Frauen (69 Prozent) dazu, einen altbekannten Ort zu besuchen.

«In Deutschland haben beispielsweise 60 Prozent der Ferienhungrigen einen Ferienort mehr als dreimal besucht, in Frankreich gar nur jeder Zweite. Ein ähnliches Resultat wie bei uns zeigt sich dafür in Österreich, wo 70 Prozent die gleiche Destination mehrfach bereisten», erläutert Natalie Stein, Sprecherin von momondo.ch.

Reisekosten und Sicherheitslage halten die Schweizer von neuen Entdeckungen ab

Aber warum sind die Schweizer in dieser Hinsicht so langweilig? Gründe, die einen davon abhalten, neue Länder kennen zu lernen, gibt es viele: Die meistgenannten Argumente sind die hohen Reisekosten (39 Prozent) sowie die allgemeine Sicherheitslage am Zielort (33 Prozent). Auch die Preise für Kost und Logis sowie zu viele andere Touristen (je 24 Prozent) halten die Schweizer davon ab, die ganze Welt zu bereisen.

Nur jeder zehnte Schweizer sieht keine Hindernisse, um alle seine Wunschdestinationen zu besuchen. Die Schweizer sind dafür durchaus neugierig: «Nur vier Prozent der Schweizer Bevölkerung lassen sich aufgrund des Unbekannten abhalten, einen neuen Ort zu entdecken», sagt Steiner.

(TN)