Tourismuswelt
Fespo legt dank Endspurt um 5 Prozent zu
Die Zürcher Ferienmesse verzeichnete einen starken Start am Donnerstag. Am Freitag und Samstag sprachen einige Aussteller von einem eher überschaubaren Besucheraufmarsch. Doch am Sonntag verzeichnete die Fespo in der Messe Zürich nochmals einen Grossandrang.
Damit zeigte sich einmal mehr, dass neben einem guten Konzept und interessanten Rahmenanlässen die Ferienmessen stark vom Wetter abhängig sind, wie gross die Besucherzahl ausfällt. Dieser Sonntag brachte alle nötigen Ingredienzen mit sich: Um zuhause Tennis oder Skirennen zu schauen, gab es kaum Anlass und draussen regnete es gestern genau einmal. Also: ab an die Ferienmesse zur Ideengewinnung, wohin die nächste Reise geht.
Gleich 63'000 Besucherinnen und Besucher nahmen während den vier Tagen die Gelegenheit wahr, sich an der Fespo umzuschauen, das sind fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Neben dem Sonderthema "Schiff ahoi" und der integrierten Golfmesse, lag das Interesse insbesondere auf den Fernstrecken. Asien- und Nordamerika-Anbieter zeigten sich sehr zufrieden. Bei den Mittelmeer-Destinationen scheint es weiterhin eine Zurückhaltung zu geben. Andere Destinationen wiederum, wie Deutschland, Polen oder einige italienische Regionen zeigten sich sehr zufrieden. "Uns gelang es, Polen, speziell Krakau, den Gästen näher zu bringen", sagte etwa Wlodzimierz Szelag, der Direktor des Polnischen Fremdenverkehrsbüros, der von Wien aus auch die Schweiz betreut.
Total priesen 650 Aussteller ihre Destinationen und Angebote an und an 350 Reisevorträgen gab es Infos und Eindrücke aus erster Hand. Die nächste Fespo findet vom 26. bis 29. Januar 2017 statt.
Aussteller-Apéro der Fespo, die Bilder
Und die nächste Ferienmesse in der Schweiz erfolgt in St. Gallen: