Fespo 2018

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Marco del Panta Ridolfi und Giovanni Bastianelli beim Ribbon-cutting an der Fespo in Zürich. Bild: TN

ENIT kommt zurück in die Schweiz

Im Rahmen der Fespo 2018 verkündet die italienische Zentrale für Tourismus die Neueröffnung in Zürich und gibt die Trends für das kommende Jahr bekannt.

Die italienische Zentrale baut ihr Netzwerk im Ausland durch ein neues Büro in Zürich aus, welches im Frühjahr 2018 eröffnet wird. Ziel der Verstärkung ist, die Promotion auf dem Schweizer Markt weiter voranzutreiben. Anlässlich einer Pressekonferenz von heute Morgen an der FESPO in Zürich, wurde die Neueröffnung feierlich zelebriert. Mit dabei war Giovanni Bastianelli, ENIT Executvie Director und der italienische Botschafter für die Schweiz, Marco del Panta Ridolfi.

Die Promotion des Reiselands Italien steht 2018 ganz im Zeichen der italienischen Spezialitäten. «ENIT glaubt fest an die Bedeutung der Enogastronomie als Motor für den Tourismus», so sagte ENIT-Executive Director Giovanni Bastianelli. «Unser Ziel ist es, die Verbindung von Küche, Produkten und Territorien aufzuzeigen und die Einheit von Kultur, Aromen und Landschaften bekannt zu machen, die Italien ausmacht.»

Das «Herz Italiens» und Palermo boomen

Bei Vorträgen wurde «Das Herz Italiens», bei der Claudio Ucci, Koordinator DMC Abruzzo, das vielfältige touristische Angebot der mittelitalienischen Regionen Abruzzen, Latium, Marken und Umbrien, vorgestellte.

Nach einem schweren Erdbeben beginnt sich die Region im Mitten von Italien langsam wieder zu erholen und lockt mit faszinierenden Landschaften, einzigartigen Köstlichkeiten und einer vielfältigen Auswahl an Aktivitäten. Die Regionen im Herzen Italiens bieten nebst vielen Wanderwegen, Mountain-Bike Touren auch kulinarische Leckerbissen wie feinste Weine, Schokolade oder bester Schinken an.

Ein weiteres Highlight der ENIT Promotion stellt Palermo. Die sizilianische Metropole wurde zur Kulturhauptstadt des Jahres gekürt. Die Besucher erwarten in Palermo ein Reichtum an Kulturschätzen und lebhaften Atmosphären. Die Stadt im Süden Italiens ist auch für sein innovatives Streetfood bekannt, das die Besucher auf den vielen kleine Märkten verkosten können.

Italien bei Schweizern hoch im Kurs

Die Schweiz gilt mit gut 20 Prozent als einer der wichtigsten Quellmärkte für das Reiseland Italien. Im Jahr 2016 verzeichnete unser Nachbarland ein Wachstum von 4,1 Prozent der Ankünfte aus der Schweiz. Laut dem Bundesamt für Statistik steht Italien mit zwölf Prozent an zweiter Stelle der beliebtesten Auslandsdestinationen von Schweizer Touristen. Nur Deutschland liegt mit 13 Prozent noch vor Italien. Gemäss einer Umfrage erwarten Schweizer Reiseveranstalter für die Italien-Nachfrage ein Wachstum von 5-6 Prozent für das kommende Jahr.

(YEB)