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Die thailändische Regierung hat die Einführung der geplanten Ausreisesteuer auf Eis gelegt. Bild: Unsplash / Alireza Akhlaghi

Thailand verschiebt geplante Ausreisesteuer

Die geplante Ausreisesteuer von umgerechnet rund 25 Franken für Thailand-Reisende kommt vorerst nicht. Die Regierung will damit den Tourismus stärken und Reisende sowie Fluggesellschaften nicht zusätzlich belasten.

Eigentlich plante Thailand, eine neue Steuer für Reisende einzuführen, die das Land verlassen. Im Gespräch war eine Abgabe von 1000 Baht (rund 25 Franken) pro Ausreise. Ein entsprechender Gesetzesentwurf befindet sich noch bis zum 29. Oktober 2026 in der öffentlichen Vernehmlassung.

Nun hat Finanzminister Ekniti Nitithanprapas angekündigt, die Einführung vorerst zu verschieben, wie «The Nation Thailand» schreibt. Die Regierung wolle den Aufschwung im Tourismus nicht gefährden. Gerade das vierte Quartal sei für die Branche von grosser Bedeutung.

Steigende Kosten als weiterer Grund

Auch die Folgen des Konflikts im Nahen Osten spielen eine Rolle. Steigende Energiepreise belasten die Fluggesellschaften. Eine zusätzliche Steuer könnte Reisen verteuern und die Nachfrage dämpfen.

Wann die Regierung das Vorhaben wieder aufgreift, ist offen. Die Verschiebung betrifft ausschliesslich die Ausreisesteuer. Die separat geplante Einreisegebühr von 450 Baht (rund elf Franken) bleibt davon unberührt.

(RSU)