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Tested Ich packe in meinen Rucksack...
Sie kennen dieses Spiel: Ich packe in meinen Rucksack... Wie viele Sachen, die reinkommen, können Sie sich merken?
Der Rucksack Slicks fasst 25 Liter. Ein Volumen für kurze Reisen. Zwei bis drei Tage geschäftlich, drei bis vier Tage vergnüglich gibt der Hersteller an. Auf den ersten Blick denkt man: Den sollte man aus dem Gedächtnis füllen können, eigentlich. Denn dieser Rucksack ist ziemlich kompakt. Also packe ich in meinen Rucksack, eine Jeans, zwei Hemden, ein T-Shirt, Pullover, Necessaire, Buch, iPad, Ladegerät, et cetera, et cetera.
Was am Ende alles darin Platz findet, kann ich mir trotz der bescheidenen Grösse unmöglich merken. Das hat mit dem Innenleben von Slicks zu tun.
Entworfen hat Slicks die Firma Flink in Chur — Rucksack und Tasche in einem. Slicks hat ziemlich viele Features — und wird deshalb als Travel System angepriesen. Das System setzt sich aus drei Teilen zusammen, die man beliebig kombinieren kann: Rucksack, Travelbag mit zig Fächern, Anzugtasche (die Ausführung mit dem gesamten Innenleben kostet weniger als 300 Franken, der Rucksack alleine weniger als 200 Franken). Die einzelnen Elemente werden zuerst gepackt und dann mittels Schnallen in den Rucksack eingehängt. Um an das Startkapital zu kommen, setzten die Macher auf Crowdfounding: Das Projekt startete ziemlich durch; fast 600'000 Dollar kamen zusammen.
Der Test
Die eingangs gestellt Frage beantworten soll ein dreitägiger Trip nach Paris. Alles, was mit muss, findet gut Platz. Kopfzerbrechen bereiten einzig die Schuhe — die Bedienungsanleitung, die mitgeliefert wird, hilft nicht wirklich weiter. Weil alles durchdacht ist, ist eben nicht alles auf den ersten Blick ersichtlich. Das Teil hat viele kleine Extras, kann als Rucksack, Tasche oder als Messenger-Bag quer über die Schulter getragen werden. Überzeugt hat vor allem die Vorrichtung, die Hemdkragen schützt.
Das Fazit
Neidische Blicke zieht ein Rucksack von Slicks nicht gerade auf sich. Das Design ist funktional und technisch. Der Rucksack trägt sich gut (auch wenn man einige französische Delikatessen eingekauft hat), Schulter- und Hüftriemen lassen sich gut verstellen. Es sind die inneren Werte, die überzeugen. Alles ist an seinem Platz, jedes Fach wird optimal genutzt, es passt erstaunlich viel in den Rucksack. Die verstauten Sachen bleiben ordentlich, die Hemden und der Anzug faltenfrei.
Weitere Infos: slicks.com