Reiseanbieter
Die Silvester-Trends: Barcelona, Wien und Hamburg
Perfekt liegen die Feiertage übers Neujahr nicht — der 2. Januar fällt auf einen Samstag —, doch für Kurzreisen über den Jahreswechsel eignen sich die Silvestertage sehr wohl. Travelnews.ch hat sich bei verschiedenen Anbietern über die Buchungssituation, verfügbare Plätze und Last-Minute-Angebote informiert. Wer die Korken fern von zu Hause knallen lassen will, findet derzeit noch zahlreiche Angebote:
Railtour:
„Wir haben für Silvester noch für alle Städtedestinationen Verfügbarkeiten“, sagt Lilian Rotzetter, Kommunikationsleiterin von Railtour-Frantour. Wien und Barcelona seien teuer, für Winter-Hotspots wie Zermatt und St. Moritz gäbe es nur noch einwöchige Arrangements.
- Für München hat Railtour ein attraktives Angebot: Am 30. Dezember mit dem Zug ab der Schweiz für drei Nächte ins Dreisternehotel Mirabell inklusive Frühstück für 391 Franken pro Person. Oder mit Air Berlin ab Zürich nach Berlin ins Viersternehotel Bleibtreu vom 30.12. bis 2.12. für 631 Franken.
travel.ch:
Martina Mair, Manager Sales & Operations bei travel.ch, sagt: „Es sind noch Verfügbarkeiten vorhanden und wer bezüglich Reisedaten flexibel ist, kann auch von tiefen Preisen profitieren. Wir merken, dass die Kunden gegenüber dem Vorjahr etwas kurzfristiger und verhaltener buchen.“ Eine grosse Nachfrage registriert travel.ch bei Amsterdam, Hamburg und Wien.
- Für 570 Franken pro Person bietet travel.ch vom 31. Dezember bis 2. Januar den Swiss-Flug von Zürich nach Hamburg an, inklusive zwei Übernachtungen im Radisson Blu mit Frühstück. Und für 750 Franken pro Person gehts mit der Swiss zu den gleichen Reisedaten nach Barcelona — ins Oriente Atiram Hotel ***.
Kuoni:
„Für New York haben wir noch einzelne Kapazitäten über Silvester“ sagt Kuoni-Sprecher Marcel Schlatter. Wegen der Nachfrage und der Kurzfristigkeit liegen die Preise für einen Direktflug und ein Hotel in Manhattan allerdings über dem Mittelwert“.
- Im Beach-Bereich stehen Kuoni noch einwöchige Angebote in Viersterne-Hotels in Teneriffa und Fuerteventura zur Verfügung, ab 1‘300 Franken.
Swiss:
„Für Kurzentschlossene bietet Swiss in der Zeit zwischen 28. Dezember 2015 und 3. Januar 2016 noch zahlreiche attraktive Destinationen“, sagt Swiss-Sprecher Florian Flämig, „Insbesondere im Europanetzwerk finden sich, abhängig vom Buchungsdatum und der Aufenthaltslänge, noch attraktive Preise zu Destinationen wie Kopenhagen, Amsterdam, Dublin, Florenz, Hamburg, Madrid oder Berlin.“
Costa Kreuzfahrten:
Noch mit einigen verfügbaren Reisedaten im Dezember wartet auch Costa auf.
- Am 19. Dezember ab Savona gehts durchs westliche Mittelmeer mit dem Flaggschiff Costa Diadema. Oder eine Neujahrs-Kreuzfahrt gibt es mit der Costa Fortuna am 24. Dezember ab Dubai — 9 Tage inklusive Flüge ab 1899 Franken.
Expedia.ch:
Und wie fit mit massgeschneiderten Angeboten ab Zürich ist bereits Expedia.ch, erst seit wenigen Wochen in der Schweiz präsent? Der Klick lohnt sich durchaus.
- Die Anfrage für eine Städtereise nach London vom 30. Dezember bis am 3. Januar ergibt: den Swiss-Flug und vier Nächte im Viersternehotel Melia White House gibts für 795 Franken pro Person.
Ebookers.ch:
Beim Online-Reisebüro Ebookers werden für die Weihnachts- und Neujahrstage derzeit London, Wien und Berlin am meisten nachgefragt. Noch mehr Buchungen registriert Ebookers für Bangkok. Das derzeitige Buchungsranking sieht so aus:
- Bangkok
- Wien
- London
- Berlin
- New York
- Amsterdam
- Lissabon
- Phuket
- Miami
- Singapur
Und in Sachen Weihnachtsmärkten ortet Ebookers bei Schweizer Buchenden diese Trends: Berlin, München und Köln.
Interhome:
«Wir gehen davon aus, dass wir auch dieses Jahr in den Bergregionen an Silvester praktisch ausgebucht sein werden», erklärt Roger Müller, Länderchef Schweiz und Chief Procurement Officer des Ferienhausspezialisten Interhome. Mit Abstand am gefragtesten sind über Weihnachten und Silvester Skiorte im Kanton Wallis. Über die Hälfte aller Schweizer Kunden von Interhome entscheidet sich für eine Unterkunft in Zermatt, Nendaz, Crans-Montana und Co. Dahinter folgen der Kanton Graubünden (19 %) und das Berner Oberland (14 %).