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Sie gingen als Sieger der Tourasia Rallye 2018 in Myanmar hervor: Das Team «Mandalay». Gewinner waren aber im Prinzip alle Teilnehmer. Impressionen zur Rallye gibt es in der BILDGALERIE. Alle Bilder: © Remy Steiner Photography for tourasia

Sponsored «Ein VIP-Feeling der Extraklasse»

Die Tourasia Rallye 2018 nach Myanmar sorgte für unvergessliche Augenblicke, viel Spass und vor allem für einen grossen Lerneffekt bei den Teilnehmenden. Im heutigen Schlussbericht werden insbesondere die Challenges vorgestellt.

Die Tourasia Rallye durch Myanmar ist Geschichte: Alle Teilnehmenden sind wieder wohl – und um zahlreiche Erfahrungen und Impressionen reicher – in der Schweiz zurück. «Es war eine geniale Rallye in Myanmar», schwärmt Bruno Arturi (Tourasia), welcher als Begleiter dabei war, «sowohl die professionelle Unterstützung der Partner vor Ort als auch der herzliche Empfang und die überwältigende Freundlichkeit aller anderen Beteiligten – in den Hotels, auf der Kreuzfahrt, in den Bussen und anderswo haben die Rallye zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht.»

Beim letzten Zwischenbericht waren die Gruppen gerade beim Mount Popa im Herzen des Landes angekommen. Dieser Heilige Berg mit der Pagode auf der Spitze war nicht nur ein unvergesslicher Anblick – die meisten Teilnehmer scheuten sich nicht davor, die 777 Stufen bis zur Pagode zu erklimmen, um von oben eine atemberaubende Aussicht auf das Landesinnere Myanmars zu erhalten. Unterwegs ging man an zahlreichen Affen vorbei, was nicht allen Teilnehmenden geheuer war…

Nach dem eindrücklichen Felsentempel ging’s erst einmal zurück ins Flachland, ans Ufer des Irrawaddy, ins Yandabo Village. Dieses ist für seine Töpfereien bekannt, und natürlich konnten sich hier auch die Rallye-Teilnehmer im Töpfern versuchen. Abends dann ging es weiter nach Mandalay, wo anderntags einem Chinlone-Wettkampf beigewohnt wurde. Bei dieser Mischung aus Sport und Tanz sind Ballfertigkeiten gefragt – und auch hier konnten die Rallye-Teilnehmer aktiv mitmachen. Viel ruhiger gings beim frühmorgendlichen Besuch eines Mönchs-Rituals und bei den Nonnen im Kloster zu, wo man die tiefe Religiosität der Burmesen eindrücklich und andächtig miterleben konnte.

Bei der U Bein Brücke, der weltweit ältesten Teakholz-Brücke, wurde dann noch die malerische Gegend auf Papier festgehalten, bevor es dann am Abend zum Abschlussessen ging, wo auch die Rangverkündigung der Rallye-Teams stattfand.

Zurück in Bangkok gelang es Tourasia vor dem Rückflug noch einmal, allen Teilnehmern die Sprache zu verschlagen: Der Transfer vom Flughafen zum Bootssteg, für die Überfahrt auf dem Chao Phraya zum Nachtmarkt Asiatique, fand mit modernsten Mini-Vans und einer Polizei-Eskorte statt. Diese bahnte den Rallye-Teilnehmern den Weg durch die Stadt frei. «Das war ein absolutes VIP-Feeling der Extra-Klasse», schwärmt Arturi, «der Transfer dauerte nur 30 Minuten, was für Bangkoker Verhältnisse unglaublich ist.»

Team Mandalay ging als Sieger hervor

Und wer hat denn nun die Rallye gewonnen? Nun, das Team «Mandalay» konnte bei den verschiedenen Challenges die meisten Punkte ergattern. Jedes der sechs Teammitglieder erhielt einen Pokal und einen brandneuen «Neopulse Spinner»-Koffer von Samsonite in der Trendfarbe Metallic Sand.  

«Mandalay war von Anfang in Führung», berichtet Arturi, «dieses Team hat sehr harmonisch funktioniert und die Aufgabenteilung untereinander verlief immer  reibungslos.» Ein problemloser Start-Ziel-Sieg war es dennoch nicht - es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Team «Chin», welches ebenfalls viele Punkte sammeln konnte, so dass die Rallye bis zum Schluss spannend blieb.

Überdies gilt festzuhalten, dass im Prinzip alle Teilnehmenden Gewinner waren: Sie haben Wissen und Erfahrung gewonnen, und dabei Spass gehabt. Was will man mehr?

Das waren die Challenges

1.Gruppenfoto

Erste Punkte gab es für das bereits im Vorfeld der Reise erstellte originellste Gruppenfoto, wobei Bildmontagen erlaubt waren.

2. Thai Airways Quiz

Auf dem Flug musste 10 knifflige Fragen zum Hauptsponsor Thai Airways und dessen Produkt beantwortet werden. Wer am meisten richtig hatte, erhielt logischerweise am meisten Punkte.

3. Fotochallenge: Zugfahrt mit Circle Line

Während der Zugfahrt mit der Circle Line in Yangon mussten die Teams ein möglichst originelles Foto auf dem Zug, wenn möglich mitsamt einheimischen Passagieren, schiessen und auf sozialen Medien posten.

4. Schnitzeljagd

Während der Stadttour durch Yangon mussten die auf den verteilten Handys aufgeführten Artikel auf dem lokalen Markt gekauft und im öffentlichen Bus ein Teamvideo gedreht werden. Verhandlungsgeschick und smartes Shopping war darüber hinaus gefragt, weil es Punkte für jenes Team gab, welches mit 10‘000 Kyat (umgerechnet rund 7,3 Franken) am meisten verschiedene Sachen kaufen konnte.

5. Marionetten

Lasst die Puppen tanzen! Jedes Team musste in einer 5-10-minütigen Kurzpräsentation ein Marionetten-Spiel aufführen.

6. Nat-Story

Kreativität war gefragt, als es darum ging, die beste «Nat»-Story zu erzählen. Die Nats sind Geister und Schutzheilige in Myanmar. Jedem Team wurde ein Geist zugeordnet. Die Erzählungen und Darstellungen zu diesen Nats waren laut Arturi «filmreif».

7. Thanaka

Ein Guide erklärte zunächst alles über Thanaka, eine einheimische Schminkpaste, die für kunstvolles Make-Up verwendet wird – und danach mussten sich die Teilnehmerinnen selber Thanaka-Motive aufmalen. Das schönste Motiv erhielt die meisten Punkte.

8. Töpfern

Gar nicht so einfach, einen Topf herzustellen. Die einheimischen Töpfer formen einen fertigen Behälter (Topf) in ca. 3 Minuten. Die Teilnehmer hatten je 10 Minuten Zeit – doch nur in wenigen Fällen kam dabei ein fertiger Topf raus. Ein Team-Mitglied musste mit dem Fuss den Töpfer-Teller drehen und ein anderes die Ton-Masse formen. Welches Team stellte sich am Geschicktesten an?

9. Chinlone

Das burmesische Ballspiel ohne Gegner. Wer ist der beste Ballkünstler? Nach einer kurzen Übungszeit mussten die Teams eine Viertelstunde lang ihre neu erworbenen Chinlone-Fähigkeiten präsentieren. Gar nicht einfach, so einen geflochtenen Bambus-Ball mit Einsatz von Körper und Füssen (ohne Hände) zu jonglieren und so lange wie möglich in der Luft zu halten. Was die Myanmar-Profis an Chinlone-Fertigkeiten zeigten, war eindrücklich, konnte aber nicht Annähernd emuliert werden, wie die beiden nachfolgenden Videos beweisen.

10. Malwettbewerb

Ein Lehrer der burmesischen Kunstakademie gab Anweisungen, als es darum ging, die berühmte U Bein Brücke zu malen. Obwohl ziemlich alle Teilnehmer sagten, sie könnten nicht gut malen, waren die Resultate sehr sehenswert.

Die grösste Challenge für alle war aber wohl die grosse Hitze: Tagsüber war es meist um die 42 Grad warm, und das bei 85% Luftfeuchtigkeit. Das hielt die Teams nicht davon ab, motiviert und entschlossen an die Challenges heranzutreten. «Die Velofahrt in Bagan – noch nicht mal eine offizielle Challenge – war eine höllische Herausforderung», erzählt Arturi, «da  die Hitze vom sandigen Boden unten, von der prallen Sonne oben und vom Fahrtwind vorne herkam. Wir Tourleader haben mehrmals angeboten, die Team-Mitglieder bei uns im Bus mitzunehmen, doch niemand machte davon Gebrauch. Unglaublich!»

Die Rallye gibt's auch auf Social Media

Wir haben wiederum zahlreiche Bilder in der Bildgalerie (aufs Hauptbild oben) angefügt. Wer will, kann sich auch die Beiträge auf Instagram unter den Hashtags «thisistourasia» und «thisisourasia» ansehen.

Tourasia freut sich schon jetzt darauf, bald wieder motivierte Agenten zu einer abwechslungsreichen Rallye durch ein spannendes asiatisches Land begrüssen zu dürfen.

(TN)