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Wikinger-Reisegruppe im Iran verunglückt: zwei Tote
Der Bus einer Reisegruppe des Trekkingreisen-Spezialisten verunfallte am 1. Mai im Iran in der Nähe der Ruinenstadt Persepolis auf der Strasse zwischen Shiraz und Saadat Shahr. Dabei kamen zwei deutsche Teilnehmer ums Leben. Der Veranstalter schreibt: Nach bisherigen Informationen sind elf unserer Gäste überwiegend leicht verletzt und drei unverletzt. Zwei Teilnehmer trugen schwere Verletzungen davon, Reiseleiter und Fahrer ebenfalls.
Laut eines lokalen Polizeisprechers sei es wahrscheinlich, dass der Fahrer des Minibusses zu schnell unterwegs war und in einer Kurve die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Der Veranstalter zeigt sich tief betroffen und schreibt: «Diese Nachricht macht uns fassungslos – wir sind in Gedanken bei den Angehörigen.»
Wie der Veranstalter versichert, werden die Verletzten medizinisch gut versorgt, zwei werde man allenfalls mit Spezialflügen nach Hause holen lassen, die restlichen Teilnehmer würden den Rückflug planmässig antreten. Aktuell sind zwei weitere Wikinger-Gruppen im Iran unterwegs. Eine Gruppe ist seit dem 29. April dort, die andere ist am 1. Mai gestartet.
2016 bereisten 5,5 Millionen Touristen den Iran. Bis 2025 hat die Regierung eine ehrgeiziges Ziel formuliert, bis in acht Jahren sollen es 20 Millionen sein.