Reiseanbieter
FTI senkt die Umsatzhürden
Im kommenden Geschäftsjahr können Reisebüros bei FTI Touristik weiterhin zwischen dem Pauschal-Modell oder dem Vollsortiments-Modell wählen. „Unsere Vertriebspartner haben die Vergütungsmodelle gut angenommen, sodass wir sie im Geschäftsjahr 2016/17 wie angekündigt fortsetzen“, sagt Ralph Schiller, Verwaltungsratspräsident der FTI Touristik AG. „Wir sehen aber auch, dass das Potential des Vollsortiments-Modells im ersten Jahr nicht vollständig ausgeschöpft wurde und haben die Konditionen entsprechend angepasst“.
Der Veranstalter senkt die Umsatzstaffeln im Vollsortiments-Modell und steigert die Attraktivität der Vergütungsregelung. Zehn Prozent Kommission schüttet FTI im Geschäftsjahr 2016/17 bereits ab einem Mindestumsatz von 50‘000 Franken aus anstatt wie zuvor 200‘000 Franken. In der Spitze 13 Prozent Kommission zahlt der Veranstalter auf Umsätze von neu 600‘000 Franken anstatt wie zuvor ab 850‘000 Franken.
Ein Vorteil zur Pauschal-Variante ist die Ausschüttung der vollen Vergütung auf Baustein- und Nur-Hotel-Buchungen sowie auf LAL-Sprachreisen. Zur Einstufung der Vollsortiments-Grundkommission für das Geschäftsjahr 2016/17 zählt der im vergangenen Touristikjahr erzielte FTI GROUP Mindestumsatz von 50‘000 Franken. Die darin einfliessenden Umsätze der Marken FTI Touristik, 5vorFlug und BigXtra werden im Touristikjahr 2016/17 nach sechs Umsatzstaffeln zwischen zehn bis 13 Prozent verkommissioniert. Reisebüros unter dem Mindestumsatz sowie Neuagenturen bietet FTI eine Kommission von acht Prozent.
Neues Modell 2016/17:
- 8%, ohne Minmdestumsatz
- 10%, 50'000.-
- 11%, 200'000.-
- 11,5%, 300'000.-
- 12%, 400'000.-
- 12,5%, 500'000.-
- 13%, 600'000.-
Das Pauschal-Modell umfasst die aus den klassischen Pauschalangeboten resultierenden Umsätze der FTI Veranstalterfamilie und ausgewählter FTI GROUP Umsätze. Reisebüros, die zum Ende des Geschäftsjahres 2015/16 einen FTI GROUP Mindestumsatz von 30‘000 Franken erreichen, erhalten zehn Prozent Grundkommission. Je nach Einstufung in die Umsatzklasse, von denen das Modell vier bietet, sind auch hier in der Spitze 13 Prozent Kommission möglich – Voraussetzung dafür 240‘000 Franken Group Umsatz im Vorjahr. Zusätzliche Baustein-Verkäufe sowie Nur-Hotel-buchungen werden mit zehn Prozent vergütet.