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Tourasia trifft den Nerv der Reiseprofis
Wo andere Schulungs-Events der Schweizer Reisebranche zunehmend um Teilnehmerinnen und Teilnehmer kämpfen, kennt Tourasia dieses Problem nicht. Die aktuelle Roadshow des Asien-Spezialisten zieht seit Montag und noch bis Donnerstag (27. August 2027) durch acht Schweizer Städte. Mit insgesamt fast 250 angemeldeten Reiseprofis stösst sie auf riesiges Interesse.
Der grösste Anlass der Schulungsreihe fand am Montagabend im Haus zum Rüden am Zürcher Limmatquai statt. Über 100 Reiseprofis füllten den Constaffel Saal beinahe bis auf den letzten Platz. Mit dabei war auch ein beträchtlicher Teil des Tourasia-Teams, der die Gelegenheit nutzte, sein eigenes Asien-Wissen aufzufrischen.
Durch den Abend führte Tourasia-Chef Stephan Roemer. Unterstützt von Vertreterinnen und Vertretern von Singapore Airlines, verschiedenen Hotels und Sarawak Tourism nahm er die Gäste während eines Drei-Gänge-Menüs mit auf eine Reise quer durch Asien. Im Ping-Pong mit den Partnern vermittelte Roemer viel Fachwissen und streute immer wieder Geheimtipps ein.
Drei Themen standen besonders im Fokus: attraktive Alternativen zu überlaufenen touristischen Hotspots, Familienferien in Asien sowie Sarawak, das sich erstmals in dieser Form in Europa präsentierte.
Sarawak will aus dem Schatten treten
Sarawak liegt im malaysischen Teil der Insel Borneo und ist flächenmässig der grösste Bundesstaat Malaysias. Rund zwei Drittel der Fläche sind von Regenwald bedeckt; entsprechend gross ist die Artenvielfalt. Zu den Aushängeschildern gehört der Unesco-Welterbe-Nationalpark Gunung Mulu mit spektakulären Karstformationen und einem der eindrücklichsten Höhlensysteme der Welt.
Ausgangspunkt vieler Reisen ist die Hauptstadt Kuching, von der aus sich Naturerlebnisse gut kombinieren lassen. Im Bako-Nationalpark leben unter anderem die markanten Nasenaffen, während sich im Semenggoh Nature Reserve Orang-Utans beobachten lassen.
Hinzu kommt eine grosse kulturelle Vielfalt: In Sarawak leben mehr als 30 ethnische Gruppen, darunter die Iban, deren traditionelle Langhäuser Reisende etwa in der Region Batang Ai kennenlernen können. Damit bietet die Destination genau das, was Tourasia an diesem Abend propagierte: Asien-Erlebnisse abseits der bekannten Besucherströme.
Nach rund zwei Stunden Asien-Schulung gingen die Reiseprofis mit einem Rucksack voller neuer Reise-Ideen nach Hause. Die Resonanz zeigt: Wenn Inhalt, Format und Gastgeber stimmen, ist der Wissensdurst in der Schweizer Reisebranche weiterhin gross.