Reiseanbieter

«Viel krisenresistenter als die klassischen Badeferien»

Zwei Prozent im Plus: Das erste Halbjahr verlief für die Globetrotter-Gruppe besser als im Vorjahr.

Im Gegensatz zum allgemeinen Branchentrend konnte die Globetrotter Group bis Mitte Juni den Umsatz gegenüber dem Vorjahr leicht steigern. Im 2015 erreichte der Reiseanbieter mit 10 Unternehmen, 20 Marken und 425 Mitarbeitenden einen Umsatz von 240 Millionen Franken.

In den ersten Monaten 2016 liegt die Gruppe zwei Prozent über dem Vorjahr. Den Grund dafür sieht CEO André Lüthi in der klaren Positionierung und Spezialisierung der 10 Unternehmen. Zum Beispiel Sprachreisen, individuell zusammengesetzte Baukastenreisen, Sportreisen, Studienreisen mit Experten sowie Bike-, Bahn- und Schiffsreisen seien viel krisenresistenter als die klassischen Badeferien.

Diese Kundschaft sei zudem mehrheitlich sehr reiseerfahren und dementsprechend vielleicht auch weniger ängstlich – was dem Globetrotter-Slogan «Reisen statt Ferien» entsprechen würde. «Reisen ist mehr als Ferien, es ist vielleicht die beste Lebensschule überhaupt» ist Lüthi überzeugt. Und einen erneuten Seitenhieb kann sich Lüthi nicht verkneifen: «Die gesamte Reisebranche hat noch einige Hausaufgaben zu machen, um auch in Zukunft zu bestehen.» Dazu äusserte er sich ausführlich Ende letzten Jahres im travelnews.ch-Interview.

(TN)