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G Adventures im Kampf gegen Plastik
Der Kleingruppenreiseveranstalter G Adventures hat die Initiative ergriffen, um gemeinsam mit seinen Partnern den Einsatz von Einweg-Plastik im Tourismus zu reduzieren. Das klappt nämlich nur, wenn alle Player wie Hotels, Lieferanten aber auch die Reisenden selbst, zusammen spannen. So bat der Spezialist die Hotels, alternative Lösungen für sauberes Trinkwasser zu suchen, damit Einweg-Plastikflaschen verschwinden.
«Plastics Partnerships Project» heisst die Initiative, der sich bislang 80 Prozent der Hotel-Partner und somit auch die jeweiligen Versorger der Häuser, angeschlossen haben. Demnach stellen die Betriebe ab Januar 2020 sauberes Trinkwasser für die Reisenden bereit, wodurch 3,5 Millionen Flaschen für die rund 200‘000 Reisenden jährlich eingespart werden können.
«Wir beginnen auf eine überschaubare Art und Weise, mit dem Schwerpunkt auf der Reduzierung des Einsatzes von Einweg-Wasserflaschen aus Kunststoff. Zur Reduzierung von Kunststoff unternehmen wir bereits weltweit Massnahmen in unseren Büros und auf unseren Kreuzfahrten und Segeltouren und beteiligen uns aktiv an der Strandreinigung, wo immer wir können. Wir wissen, dass wir mehr tun können, aber wir können es nicht allein tun. Das Plastics Partnership Project ist eine Einladung zur Zusammenarbeit bei kleinen Veränderungen, die gemeinsam einen grossen Unterschied für unseren Planeten und seine Menschen machen können. Mehr als 350 Millionen Tonnen Kunststoff werden jedes Jahr produziert, von denen acht Millionen in unseren Ozeanen landen. Durch die Zusammenarbeit können wir noch mehr Verhaltensänderungen vorantreiben», sagt Jamie Sweeting, Vice President of Responsible Travel and Social Enterprise bei G Adventures.
Zusätzlich zum Start des Plastics Partnership Project hat G Adventures mit den Branchenreiseexperten Travel Without Plastic zusammengearbeitet, um Werkzeuge und Ressourcen zu entwickeln, die dazu beitragen, Einweg-Kunststoffe während des gesamten Betriebs zu reduzieren.