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Bentour meistert den Reisebüro-Megaevent

In einer schwierigen Phase für die Türkei hat der Destinationsspezialist Bentour 1100 Reisebüro-Profis, darunter 190 aus der Schweiz, nach Belek gebracht. Im Video-Beitrag von travelnews.ch äussern sich die Teilnehmer zum Event.

Erstmals fand die Bentour Comedy Night, mittlerweile die fünfte, in der Türkei statt — in der Gloria Sports Arena in Belek. Travelnews.ch war mit dabei, hat Teilnehmer befragt und die Eindrücke im Video festgehalten. Highlight des Events war die Comedy Night mit den Bühnenstars Mirja Boes und Kaya Yanar.

In einer schwierigen Phase für die Türkei hat es Bentour geschafft, zahlreichen Reisebüro-Profis aus Deutschland, Österreich, Holland und der Schweiz die Destination, die Partner und die eigenen Abläufe zu präsentieren. Nach der Rückkehr aus Belek hat sich Deniz Ugur, Managing Director von Bentour, zum viertägigen Event und der aktuellen Situation geäussert.

Herr Ugur, wie haben Sie diese 5. Bentour Comedy Night und den Reisebüro-Event erlebt?

Deniz Ugur: Der Event war für uns ein grosser Erfolg. Weil wir ihn erstmals vor Ort durchgeführt haben, konnten wir unter Beweis stellen, wie gut unsere Organisation funktioniert. Und jeder weiss, der schon einmal einen Event mit über 1000 Leuten organisiert hat, dass dies logistisch eine grosse Herausforderung ist und alle Prozesse gut abgestimmt sein müssen. Das Feedback der Teilnehmer war ausschliesslich gut.

Wieviele Leute waren mit dabei? Und welchen Effekt erhoffen Sie sich?

Insgesamt waren es 1100, davon 190 aus der Schweiz. Die Reisebüros konnten unsere Leistungen und Partner live kennenlernen und sich vom guten Angebot überzeugen. Und für uns auch wichtig: zahlreiche Hotelketten-Inhaber waren mit dabei und sahen, was wir in einer schwierigen Phase bewegen können.

Wie sieht die Planung des Reisebüro-Events im nächsten Jahr aus?

Die Region hat sich bewährt und bietet eine kurze Anreise zum Flughafen und viele gute Hotels. Auch der Termin dürfte der selbe bleiben.

Mit welcher Entwicklung für die Türkei rechnen Sie im nächsten Jahr?

Es ist eine schwierige Phase. In den letzten zwei, drei Wochen hatten wir aber Aufwind. Viele Leute fragen sich, wohin sie denn überhaupt noch gehen können. Ägypten und Tunesien sind noch schwieriger, einige griechische Inseln wegen der Flüchtlingsproblematik sind auch keine Alternative. Was bleibt? Kreta, Korfu, Spanien... Stammgäste sagen uns aber, dass das Produkt in Spanien beim Preis-Leistungsverhältnis mit der Türkei nicht mithalten kann. Zudem kann die Türkei auf viele Liebhaber zählen und viele türkischstämmige Gäste. Mit einem guten Jahr rechne ich nicht, aber mit einem ordentlichen.

Sie setzen erstmals auf Destinationen ausserhalb der Türkei? Wie läufts da?

Wir steuern auf die erste Umsatzmillion zu und erhoffen uns im nächsten Jahr gegen zehn Millionen Umsatz. Das könnte für uns ein wichtiges Scharnier werden, falls es in der Türkei zu Rückgängen kommt.

Sind Sie flugmässig gerüstet?

Ja, wir fliegen ab der Schweiz mit AirBerlin, Germania und Edelweiss zu den neuen Destinationen. Zusätzlich werden wir ab Januar auch die Easyjet ab Basel und Genf im Programm haben.

(GWA)