Rail & Road
Kritik an «Sonderzügen» der SBB
Die Ankündigung der SBB, ab dem Fahrplanwechsel vom 13. Dezember versuchsweise einen morgendlichen Intercity in Bern-Wankdorf, sowie morgens und abends je einen Zug in Zürich-Altstetten halten zu lassen, stösst auf Kritik. Offenbar wurde das Vorhaben vom Bundesamt für Verkehr (BAV) noch nicht bewilligt.
Wie die Berner Zeitung am Mittwoch berichtet, wurde das BAV nicht etwa von der SBB über die Pläne informiert, sondern von den betroffenen Kantonen. Die Kantone seien sehr kritisch eingetellt, weil die SBB mit ihrem Vorhaben die vom Steuerzahler mitfinanzierten S-Bahnen konkurrenzieren würden. Auch die BLS, die Betreiberin der Berner S-Bahn, sei dem Vorhaben gegenüber kritisch eingestellt.
Das Projekt wäre ein Test für andere Intercity-Haltestellen in stark wachsenden Vororten. Sowohl in Bern-Wankdorf als auch Zürich-Altstetten sind in den letzten Monaten und Jahren zahlreiche Bürokomplexe entstanden – in Bern-Wankdorf beispielsweise der neue Hauptsitz der SBB.
Die wichtigsten Neuerungen die der Fahrplanwechsel vom 13. Dezember mit sich bringt, sind unter diesem Link zu finden.