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Sponsored Lange Tage, wilde Küste: Irland im Hochsommer
Kultur als Sommerstart
Den Auftakt ins irische Sommerfest machte Dublin am 16. Juni: Der Bloomsday – benannt nach Leopold Bloom, dem Protagonisten von James Joyces Meisterwerk Ulysses – verwandelt die Hauptstadt jedes Jahr in eine lebendige Bühne. Verkleidete Literaturbegeisterte aus aller Welt strömen in die Stadt, um Joyces berühmtem Spaziergang durch Dublin vom 16. Juni 1904 zu folgen.
Für Musikbegeisterte bietet sich ein solcher Spaziergang durch die Hauptstadt in Gedenken an das 50-isten Bandgründungs-Jubiläum von U2 an. Die vier Jungs, die einst in einem Schulkeller probten und die Welt mit Songs wie Sunday Bloody Sunday, With Or Without You und One eroberten, sind bis heute untrennbar mit ihrer Heimatstadt verbunden.
85 Blue-Flag-Strände: Irlands Küste glänzt
Von Dublin erreicht man die Küste mit dem öffentlichen Verkehr in etwa 30 Minuten. Für die sommerliche Abkühlung braucht es also keine Weltreise. Vor allem, weil der irische Sommer von Natur aus mit ihren 18-22 Grad für eine Pause von der lähmenden Hitze sorgt.
Für die Badesaison 2026 wurden 85 Strände und 9 Häfen entlang der irischen Küste mit dem begehrten Blue-Flag-Award ausgezeichnet. Damit wird sichergestellt, dass die Wasserqualität stimmt, die Umwelt geschützt wird und die Sicherheit für die Badenden gegeben ist. Die meisten ausgezeichneten Strände liegen mit 16 Zertifizierungen in County Kerry: Klassiker wie der Inch Beach, Kells Bay und der Strand von Caherciveen an der Dingle-Halbinsel und dem Ring of Kerry laden zum Verweilen und Baden ein.
Zusätzlich erhielten 73 Strände den Green Coast Award für besondere Umweltschutzleistungen. Wer im Midsummer an Irlands Küste reist, findet sauberes Wasser, breite Sandflächen und – dank des langen Abendlichts – Sonnenuntergänge, die in Erinnerung bleiben.
Greenways und Blueways: Irland auf eigene Faust entdecken
Wenn das Licht erst um halb elf abends schwindet, haben Velofahrende, Wandernde und Paddlende auf Irlands ausgedehntem Netz aus Greenways und Blueways jeden Grund, den Tag maximal auszukosten. Der Great Western Greenway in County Mayo – mit 42 Kilometern Irlands längster Radweg abseits der Strasse – führt durch Moorlandschaft und an der Küste entlang nach Achill Island. Wer lieber das Wasser wählt, findet auf Irlands offiziellen Blueways einmalige Routen für Stand-up-Paddling, Kajak, Ruderboote oder Hausboote auf dem Shannon.
2026 kommen zwei neue Blueways hinzu: Der Enniskillen Blueway – ein 2,8 Kilometer langer Rundkurs auf dem Wasser rund um Nordirlands einzige Inselstadt – macht die einzigartige Lage Enniskillens erlebbar. Lokale Anbietende verleihen Hydro-Bikes, Kajaks und Boote und bereichern das Erlebnis mit Geschichten aus der Region. Neuzugang Nummer zwei ist der Lower Bann Blueway in County Antrim: Fünf Kilometer Wasserweg mit Knotenpunkt in Portglenone, eingebettet in den malerischen Portglenone Forest – und Teil eines grösseren Plans, den Lower Bann vom Lough Neagh bis Coleraine durchgehend befahrbar zu machen.
Puffins, Wale und Delfine: Irlands wilde Küste
Der Midsummer ist die beste Jahreszeit, um Irlands wilder Tierwelt zu begegnen. Auf den Skellig-Inseln vor der Küste von County Kerry, auch bekannt als Drehort der Star-Wars-Filme, brüten im Sommer Tausende von Papageientauchern (Puffins). Die tollpatschig-liebenswürdigen Seevögel mit ihren bunten Schnäbeln sind ein unvergesslicher Anblick. Bootsfahrten von Portmagee oder Ballinskelligs ermöglichen Beobachtungen aus nächster Nähe, ohne die Brutstätten zu stören.
Wer den Blick etwas weiter hinaus auf den Atlantik richtet, wird ebenfalls belohnt: Die Gewässer rund um den Wild Atlantic Way gehören zu Europas besten Beobachtungsgebieten für Wale und Delfine. Gemeine Delfine und Tümmler begleiten regelmässig die Ausflugsboote; in günstigen Jahren tauchen auch Finnwale und sogar Buckelwale auf. Whale-Watching-Touren starten unter anderem von Baltimore in West Cork oder von Dingle in Kerry.
Schlafen unter Sternen: Glamping und Naturunterkünfte
Die langen Sommernächte Irlands laden dazu ein, auch die Nacht neu zu erleben. Glamping-Angebote boomen: Im County Laois beispielsweise wählen Gäste zwischen Holzhütten, Schäferwagen und Hobbit-Häusern mit Grasdach, mitten in der Natur, weit weg von Lichtverschmutzung und Alltag. Entlang des Great Western Greenway bietet Mayo Glamping ein ähnlich originelles Portfolio – ideal für Veloreisende, die den Tag auf zwei Rädern verbringen und die Nacht unter freiem Himmel ausklingen lassen möchten.
Wer mehr Komfort sucht, ist in der Wineport Lodge in Glasson bei Athlone richtig: Zimmer mit Seeblick und Balkon, Spa und eine Küche mit regionalen Spezialitäten machen sie zu einem der stilvollsten Rückzugsorte im irischen Inland. Für maximal naturnahe Erlebnisse empfehlen sich die Samsú Eco Cabins oder Glamping Pods entlang des Wild Atlantic Way.
Übrigens: Der Podcast «Irisch Gut» verführt die Hörenden in der aktuellsten Folge in die Region Cork und nimmt sie schon vom Festland aus mit auf eine Reise, durch die Insel der besonderen Momente.
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