Hotellerie

Subventionierte Wohnungen auf Airbnb

Genfer Sozialhilfebezüger bieten ihre Wohnungen auf Airbnb an.

Insgesamt viermal stiess die Liegenschaftsverwaltung der Stadt Genf auf Airbnb auf von ihnen subventionierte Wohnungen. Das Phänomen wird auch in anderen Grenzstädten wie Basel beobachtet, wie «20 Minuten» berichtet.

Offenbar werden subventionierte Sozialwohnungen öfters teurer untervermietet, während die eigentlichen Mieter ausserhalb des Kantons oder teils sogar ausserhalb der Landesgrenze unterkommen. Wird die Verwaltung auf so einen Missbrauch aufmerksam, können beispielsweise Belege für Strom- und Telefonrechnungen verlangt werden, die auf den Namen des Mieters lauten müssen oder die Wohnung kann beobachtet werden.

Die Liegenschaftsverwaltung der Stadt Genf musste insgesamt 16 ihrer 5000 Mieter wegen unerlaubter Untervermietung kündigen. Künftig dürften entsprechende Stellen Airbnb wohl genauer im Auge behalten.

(TN)