Hotellerie
Raffles Paris zelebriert japanische Kochkunst
Daniel Tschudy
Vor 30 Jahre eröffnet Nobuyuki Matsuhisa in Beverly Hills sein erstes Restaurant. Später kamen unter anderem Mykonos, München und sogar St. Moritz dazu (dort im Badrutt’s Palace) und heute gibt es rund 40 Nobus rund um den Globus. Diese Woche eröffnete er sein erstes in Frankreich, im Le Royal Monceau Raffles Paris.
Überall werden Matsuhisa‘s charakteristische Speisen zelebriert; gerade auch weil sie mit starken Einflüssen aus Südamerika vermischt sind — dort arbeitete Matsuhisa nämlich am Anfang seiner Karriere. Bekannt sind beispielsweise Sashimi vom Gelbflossenthunfisch, Foie Gras Ravioli, Rindfleisch mit Ponzu- oder Aioli-Sausen oder Algen-Tachos mit schwarzem Trüffel. Und als absoluter Höhepunkt seiner Kochkunst gilt der schwarze Kabeljau mit süssem Miso.
Im Raffles Paris dürfen sich also sowohl die Liebhaber der japanischen Kochkunst wie auch die Freunde des internationalen Fusion-Foods die Klinke geben. Und damit die Qualität auf höchster Stufe bleibt, hat Matsuhisa für Paris einen ebenfalls erfolgreichen japanischen Chefkoch engagiert; Hideki Endo stammt aus Hokkaido und war die letzten zehn Jahre im Nobu des InterContinental Hotels in Hong Kong verantwortlich.
Das ehrwürdige und 2010 total renovierte Luxushotel Le Royal Monceau Raffles liegt an der Avenue Hoche, unweit des Arc de Triomphe, am Place Charles de Gaulle. Es bietet 149 Zimmer und Suiten an und gehört der Katara Hospitality Gruppe, also den gleichen Besitzern wie der Schweizerhof in Bern oder der Bürgenstock Resort. Als Generaldirektor des Royal Monceau amtet seit knapp zwei Wochen Aaron Kaupp, ein gebürtiger Deutscher, in der Schweiz aufgewachsen und viele Jahre in Italiens Luxushotellerie tätig. Viele gute Neuigkeiten also für das Raffles Paris.