Hotellerie

Im Rahmen der Strategie der HR Group wird der Kauf von Hotelimmobilien weiter vorangetrieben. Im Bild das Mövenpick Ankara. Bild: Mövenpick Hotels

Mövenpick soll in Zentraleuropa stark expandieren

Die Berliner HR Group hat von Accor ein Lease-Portfolio erworben, zu dem auch fünf Schweizer Mövenpick-Hotels zählen. Die Gruppe hat damit Grosses vor.

Die in Berlin ansässige HR Group, einer der führenden Hotelbesitzer und -betreiber in Zentraleuropa, hat gestern (16. Dezember) bekanntgegeben, dass sie ein Lease-Portfolio von Accor im Rahmen einer Sale & Management-Back Vereinbarung erwirbt. Die Transaktion umfasst 16 Hotels der Marke Mövenpick in Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden mit insgesamt 3696 Zimmern. Davon befinden sich derzeitig drei Häuser im Bau und werden Anfang 2020 eröffnet. Zu den Schweizer Häusern zählen die Hotels Mövenpick Geneva, Mövenpick Lausanne, Mövenpick Egerkingen, Mövenpick Zürich-Regensdorf sowie das derzeit entstehende Mövenpick Basel.

Die insgesamt 16 Hotels werden somit ab sofort von der HR Group betrieben. Für das Management besteht eine langfristige Vereinbarung mit Accor, welche seit 2018 Besitzerin von Mövenpick ist. Ruslan Husry, CEO der HR Group, erklärt: «Der Erwerb der Mövenpick Hotels ist eine optimale Ergänzung unseres Portfolios. Wir sind stolz darauf, unsere langjährige, enge und sehr erfolgreiche Partnerschaft mit Accor zu vertiefen. Die HR Group wird ihre Wachstumsstrategie weiter verfolgen.»

Konkret plane HRG Hotels, die Hotelbetreibergesellschaft innerhalb der HR Group, die Marke Mövenpick mit dem Kauf neuer Immobilien sowie über Lease-Vereinbarungen in Zentraleuropa stark zu expandieren.

Mövenpick Hotels & Resorts empfängt aktuell Gäste in über 90 Häusern weltweit und geniesst eine hohe Markenbekanntheit in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika. Die Premium-Hotelmarke hat sich mit höchster Qualität und über 70 Jahren Erfahrung im Bereich Food & Beverage auf dem Markt etabliert. Die Akquisition vertieft nicht nur eine bereits bedeutende Partnerschaft zwischen der HR Group und Accor, sondern erzielt für die Hotelbetreibergesellschaft auch ein massgebliches Wachstum: Mit dem Kauf steigert die HR Group ihr Portfolio auf 55 Häuser mit 9500 Zimmern, wovon sich derzeit acht Hotels in der Pipeline befinden. Für 2020 wird nach der jüngsten Transaktion ein Umsatz von über 350 Millionen Euro erwartet.

(JCR)