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St. Gallen-Altenrhein feiert 100 Jahre Luftfahrtgeschichte
Am vergangenen Freitag (28. August 2026) war alles bereit für das grosse Fest: Der Flugplatz St. Gallen-Altenrhein feierte sein 100-jähriges Jubiläum. Während drei Tagen blickte der Flugplatz gemeinsam mit rund 40'000 Besucherinnen und Besuchern und mit einem vielseitigen Programm auf zehn Jahrzehnte Luftfahrtgeschichte zurück. Unter ihnen waren auch zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft.
Insbesondere am Samstag und Sonntag strömten die Menschen in grosser Zahl nach Altenrhein. Der Samstag war mit rund 22'000 Besucherinnen und Besuchern restlos ausverkauft. Massgeblich dazu beigetragen haben dürfte einer der letzten Auftritte der Patrouille Suisse, die Ende 2027 aufgelöst wird.
Die Flugzeug-Fans mussten sich in Geduld üben: Massive Verkehrsüberlastungen und Staus in der Region führten zu langen Wartezeiten. Zeitweise kollabierten die Verkehrsachsen, und die Autobahnausfahrt Rheineck musste gar vorübergehend gesperrt werden. Viele, die kein Ticket mehr ergattern konnten, verfolgten die Flugshow deshalb ausserhalb des offiziellen Geländes.
«Wenn die Patrouille Suisse mit ihren präzisen Formationen und perfekt choreografierten Manövern über dem Flugplatz ihre Kreise zog, blieb den Zuschauern buchstäblich der Atem weg», ziehen die Verantwortlichen Bilanz zum Highlight des Wochenendes.
Zu sehen waren aber nicht nur die Northrop F-5 Tiger II, sondern auch die North American P-51 Mustang und die kunstflugfähige Bo 105. Ebenfalls für Begeisterung sorgte die Classic Formation mit der legendären DC-3 und drei Beechcraft Model 18. Viele der historischen Maschinen, die normalerweise nur im Fliegermuseum in Altenrhein zu sehen sind, waren beim Jubiläum in der Luft zu erleben.
Im Vorfeld wurden 50'000 bis 70'000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Obwohl die ursprünglichen Erwartungen nicht ganz erreicht wurden, sind die Organisatoren mit dem Festwochenende und den schlussendlich rund 40'000 Schaulustigen auf dem Gelände sowie dem Grossandrang am Samstag sehr zufrieden. Es habe sich gezeigt, dass der Flugplatz zur Region gehört – und die Region hinter ihrem Flugplatz steht.