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Nach heftigen Regenfällen führten Bäche und Flüsse auf Zypern grosse Wassermengen und traten teilweise über die Ufer. Bild: Screenshot Facebook / Wetterfreunde Zypern

Sturm und Starkregen auf Zypern

Die Mittelmeer-Insel Zypern kämpft mit den Folgen eines der schwersten Sommergewitter der vergangenen Jahre. Reisende bekamen die Auswirkungen unter anderem an den Flughäfen und auf zahlreichen Strassen zu spüren.

Heftige Sommergewitter haben am Samstag (29. August 2026) auf Zypern schwere Schäden angerichtet und auch den Reiseverkehr beeinträchtigt. Ein Mann kam ums Leben, mehrere Menschen wurden verletzt. Starkregen, Hagel, heftige Windböen und zahlreiche Blitze hielten die Rettungskräfte auf der ganzen Insel in Atem.

Besonders betroffen war der Bezirk Nikosia. Die Feuerwehr erhielt landesweit 357 Notrufe, unter anderem wegen überfluteter Strassen, umgestürzter Bäume und Sturmschäden. Auch die Stromversorgung war laut Medienberichten teilweise unterbrochen. In der Region Larnaca wurden vor der Küste Wasserhosen beobachtet.

Auswirkungen hatte das Unwetter auch auf den Flugverkehr. Mindestens elf Flüge mussten umgeleitet werden. Zehn Maschinen, die zwischen Mittag und 13.30 Uhr in Larnaca landen sollten, wichen nach Paphos, Rhodos und in den Libanon aus. Ein Flug von Dänemark nach Paphos wurde nach Rhodos umgeleitet.

Auch auf mehreren Bergstrassen kam es durch Erdrutsche zu Behinderungen. Gleichzeitig sanken die Temperaturen ungewöhnlich stark: Statt der für die Jahreszeit üblichen 36 bis 37 Grad wurden nur noch rund 27 Grad gemessen. Ab Samstagnachmittag schwächte sich die Unwetterlage allmählich ab.

(RSU)