Trips & Travellers

Die Drei Zinnen in den Dolomiten werden derzeit von bis zu 18'000 Menschen pro Tag überrannt – die Behörden sind überfordert. Bild: Adobe Stock

Influencer-Schafe überrennen DolomitenTourist beisst Schwiegervater den Daumen ab

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Britischer Tourist beisst Schwiegervater den Daumen ab

In einem Hotel in Sa Coma auf Mallorca kam es zu einem blutigen Zwischenfall: In der Nacht auf Montag erhielt die Lokalpolizei einen Hinweis, dass es innerhalb einer Hotelanlage zu einer Schlägerei gekommen sei. Ein 65-jähriger Brite sass bei deren Ankunft blutüberströmt und mit starken Verletzungen an Kopf und Nase an der Rezeption. Es stellte sich heraus, dass es zwischen dem Mann und seinem Schwiegersohn zu einem handfesten Streit kam. Dabei biss der britische Tourist seinem Schwiegervater sogar einen Teil des linken Daumens ab. Das Opfer wurde daraufhin ins Spital von Manacor gebracht, wo ihm ein Teil des Daumens amputiert werden musste. Der 42-jährige Schwiegersohn wurde wegen schwerer Körperverletzung festgenommen. (Gelesen im «Mallorca Magazin»)

Kreuzfahrt-Passagierin verwendet Gabel für Fusspflege

Carnival Cruise sorgt für Aufsehen: In einem mittlerweile viral gegangenen Clip sieht man eine Frau, die beim Essen in einem öffentlichen Speisesaal auf einem Schiff von Carnival Cruise mit einer Gabel an ihrem Fuss kratzt. Auf dem Video ist zudem zu sehen, dass der Fuss womöglich mit Fusspilz befallen ist. Die Passagierin, die den Vorfall mit Entsetzen filmisch festgehalten hat, meldete den Vorfall dem Gästeservice und sprach mit dem Kapitän des Schiffes. Daraufhin veröffentlichte das Kreuzfahrtunternehmen eine Stellungnahme auf Instagram: «Wir können bestätigen, dass Gabeln zum Essen gedacht sind, nicht zur Fusspflege. Sobald wir von der Situation erfahren hatten, hat unser Team das Problem umgehend mit dem Gast geklärt und das Besteck aus dem Verkehr gezogen.» (Gelesen in der «New York Post»)

@luckycharmedcourt

Part 2 Foot Fungus Lady on Carnival Cruise using FORKS #carnivalcruise @carnival

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Touristen-Paar kentert in Grotte auf Capri

Ein Ruderboot-Ausflug zur Blauen Grotte auf Capri wurde für ein amerikanisches Touristen-Paar, das seine silberne Hochzeit in Italien feiern wollte, zu einem Albtraum. Beim Einfahren in die Grotte rammte das Ruderboot heftig einen Felsen und lief sogleich mit Wasser voll. Die Situation wurde schnell hektisch und unübersichtlich, denn die beiden Touristen und der Bootsführer verstanden sich sprachlich kaum. Glücklicherweise waren sie nicht allein: Im letzten Moment konnte das Paar auf ein anderes Boot umsteigen, während ihres schliesslich sank. Das Ehepaar blieb unverletzt. «Es war ein Moment purer Angst», sagte die betroffene Frau später gegenüber Medien. (Gelesen bei «Blue News»)

Influencer-Schafe überrennen die Dolomiten

Viele Reise-Influencer prahlen auf ihren Social-Media-Kanälen mit herrlichen Ausblicken und unberührten Landschaften – und auf einmal wollen alle zu genau diesem Ort. Diese Entwicklung bekommen jetzt auch die Dolomiten zu spüren: In einem bisher unberührten Teil der Region bilden sich riesige Warteschlangen mit Menschen, die ein Foto der mittlerweile weltberühmten «Tre Cime di Lavaredo», der Drei Zinnen, machen wollen. Ein auf Social Media veröffentlichtes Video zeigt das Ausmass der Menschenmassen: Hunderte von Touristen warteten in Misura darauf, in Reisebusse einzusteigen. Die Warteschlange schlängelt sich dabei um die kurvigen Strassen. Auch die Behörden müssen zugeben, dass ihre Kapazitäten an ihre Grenzen stossen. Eine genervte Nutzerin kommentierte unter dem Video: «Das ist kein Tourismus mehr», worauf eine andere antwortete: «Das sind die Schafe der Influencer.» (Gelesen in der «Daily Mail»)

Mann dringt in Flugzeug ein und übernachtet dort

Die Austrian-Airlines-Crew staunte wohl nicht schlecht, als sie am frühen Morgen kurz nach 4 Uhr in ihrer Embraer E195 am Flughafen der slowakischen Stadt Košice einen schlafenden Mann in der ersten Reihe antraf. Wie sich der Mann unbemerkt Zugang zum Flugzeug verschaffen konnte, will eine Person, die am Flughafen arbeitet, wissen: «Die Leute, welche die Überwachungskameras auf den Monitoren prüfen, müssen eingeschlafen sein.» Auf den Kameras ist zu sehen, dass sich der etwa 50-jährige Slowake gegen 1 Uhr nachts an geschlossenen Bars in der Flughafenhalle bediente. Als ihn eine Mitarbeiterin des Flughafens nach draussen bat, kletterte er über den Zaun aufs Vorfeld und lief dort fast eine Stunde umher. Nach einiger Zeit drang er in einen Jet von Austrian Airlines ein und legte sich in der ersten Sitzreihe schlafen. Als die Besatzung den Mann am Morgen schlafend vorfand, wurde das Sicherheitspersonal gerufen. Der Flug hob mit zweistündiger Verspätung ab. (Gelesen bei «Dennik N»)

(MLD)