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Beliebtes Hotel in Málaga komplett ausgebrannt
Ein verheerender Grossbrand hat das Hotel Ibis im Zentrum der andalusischen Hafenstadt Málaga zerstört. Das Feuer war in der Nacht auf Montag (25. Mai 2026) gegen 1.30 Uhr, zunächst in einem Café ausgebrochen, das sich im Erdgeschoss des Hotels direkt am Guadalmedina-Fluss befindet.
Mehrere Löschzüge der Feuerwehr rückten umgehend aus. Sie konnten jedoch nicht verhindern, dass die Flammen rasch auf die oberen Stockwerke des Gebäudes übergriffen. Das Hotel wurde vorsorglich komplett evakuiert. Mehr als 100 Gäste und Mitarbeitende mussten das Haus verlassen, wie das Branchenportal «Reise vor 9» schreibt. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.
Kritik an den Behörden
Am Morgen schien die Situation zunächst unter Kontrolle zu sein. Die Feuerwehr meldete den Brand als stabilisiert, zahlreiche Einsatzkräfte wurden reduziert oder abgezogen. Doch am frühen Montagabend eskalierte die Lage erneut: Gegen 18.30 Uhr flammte das Feuer mit voller Wucht wieder auf. Innerhalb kurzer Zeit schlugen meterhohe Flammen aus mehreren Stockwerken, dichte schwarze Rauchschwaden waren über weite Teile der Stadt sichtbar.
Insgesamt standen 15 Feuerwehreinheiten im Einsatz. Dennoch gelang es den Einsatzkräften über Stunden nicht, den Brand vollständig einzudämmen. Die Behörden sperrten das Gebiet rund um das Hotel grossräumig ab, da zeitweise Einsturzgefahr bestand.
Zur Brandursache gibt es bisher keine gesicherten Erkenntnisse. Unklar bleibt sowohl, weshalb das Feuer im Café ausbrach, als auch, warum sich die Flammen Stunden später erneut entzündeten.
Die Feuerwehr Málaga übte inzwischen öffentlich Kritik an den Behörden. Wegen knapper personeller Ressourcen seien anfangs zu wenige Einsatzkräfte vor Ort gewesen, zudem seien Teile der Feuerwehr zu früh abgezogen worden. Verstärkungen hätten verspätet eingegriffen. Verantwortlich dafür ist laut Feuerwehr die Sparpolitik der Stadt und der Provinzverwaltung.