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Griechenland von Kälteeinbruch überrascht
Ein plötzlicher Wetterumschwung hatte Teile Griechenlands im Griff und sorgte für Bilder, die eher an Dezember als an Frühling erinnerten. Laut Meteorologen war der 1. Mai der kälteste seit rund 70 Jahren. Innerhalb weniger Stunden sanken die Temperaturen um mehr als zehn Grad, in höheren Lagen fiel sogar Schnee wie das Portal «Greek Reporter» schreibt.
Besonders betroffen waren Bergregionen wie der Parnassos in Zentralgriechenland, wo sich eine mehrere Zentimeter dicke Schneedecke bildete. Selbst auf dem Peloponnes, weit im Süden, überraschte Schneefall die Bevölkerung. Strassen waren plötzlich weiss bedeckt.
Auch die Temperaturen erreichten ungewöhnliche Tiefstwerte. In Seli, einem Bergdorf in Nordgriechenland, wurden minus 3,2 Grad gemessen. Frost trat vielerorts auf – selbst in Regionen wie Florina oder Kastoria, die zwar im Winter für Kälte bekannt sind, aber im Mai selten solche Werte erleben.
Die Folge: Statt Maifeiern im Freien gab es vielerorts Regen, Kälte und abgesagte Veranstaltungen. In tiefer gelegenen Gebieten blieb es zwar meist bei kaltem Regen, doch auch hier sorgte der abrupte Temperatursturz für Verunsicherung bei Einheimischen und Reisenden.
Ab sofort wird das Wetter wieder besser. Die Temperaturen steigen im Laufe der Woche spürbar an und könnten örtlich wieder über 27 Grad Celsius erreichen.