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Schäden in Neuseeland durch Zyklon Vaianu
Wirbelsturm Vaianu hat am Wochenende Teile der Nordinsel Neuseelands heimgesucht und für erhebliche Störungen gesorgt. Mit Windböen von bis zu 130 Kilometern pro Stunde und intensiven Regenfällen führte das Unwetter zu Überschwemmungen, Stromausfällen und gesperrten Strassen. Besonders betroffen war die Ostküste, wo lokal innert kurzer Zeit mehr als 200 Liter Regen pro Quadratmeter fielen.
Trotz der teils massiven Auswirkungen blieb die Lage insgesamt unter den schlimmsten Erwartungen. Berichte über Todesopfer oder Verletzte liegen bislang nicht vor. Mehrere tausend Haushalte waren zeitweise ohne Strom, Einsatzkräfte standen landesweit im Dauereinsatz. In einzelnen Regionen wurde vorsorglich der Notstand ausgerufen, Hunderte Menschen suchten Schutz in Evakuierungszentren.
Inzwischen hat sich der Zyklon vom Festland entfernt und die Wetterlage entspannt sich schrittweise. Erste Warnungen wurden laut dem staatlichen Radio «RNZ» aufgehoben. Auch der Notstand in betroffenen Gebieten wird nach und nach zurückgenommen. Dennoch bleiben lokale Einschränkungen bestehen, insbesondere durch beschädigte Infrastruktur und weiterhin nasse Böden.