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Erdbeben erschüttert Nordwesten von Griechenland
Ein Erdbeben hat am frühen Sonntagmorgen den Nordwesten Griechenlands erschüttert. Viele Menschen wurden aus dem Schlaf gerissen und flüchteten vorsorglich ins Freie.
Nach Angaben des Geodynamischen Instituts der Universität Athen erreichte der Erdstoss eine Stärke von 5,3. Das Beben ereignete sich um 5.32 Uhr Ortszeit (4.32 Uhr Schweizer Zeit).
Das Epizentrum lag auf dem griechischen Festland nahe der Regionalhauptstadt Ioannina in einer Tiefe von rund zehn Kilometern. In der Folge registrierten die Behörden mehrere kleinere Nachbeben.
Die Erschütterungen waren auch auf Korfu sowie im Süden Albaniens deutlich zu spüren, wie griechische Medien berichteten. In einigen Regionen kam es kurzzeitig zu Stromausfällen, zudem wurden kleinere Erdrutsche gemeldet.
Verletzte oder grössere Schäden an Gebäuden wurden zunächst nicht bekannt. Der griechische Erdbebenexperte Efthymios Lekkas erklärte im staatlichen Fernsehsender «ERTNews», dass die Lage weiterhin beobachtet werde.