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Beeindruckende Winterlandschaft im Kaukasus – die weiten Hochebenen laden zum Snowkiting ein. Bild: Tourism Committee of Armenia

In diesem Land waren Sie noch nie in den Skiferien

Wo der Kaukasus zum Märchen wird und Outdoor-Enthusiasten staunen: In Tsaghkadzor locken ideale Bedingungen zum Skifahren und Snowboarden auf bis zu 2800 Metern Höhe.

Wenn der erste Schnee die Gipfel des Kaukasus bedeckt und die Täler in Stille taucht, verwandelt sich Armenien in ein Wintermärchen. Das kleine Land zwischen Europa und Asien, oft übersehen von klassischen Wintersportlern, entfaltet in der kalten Jahreszeit eine Mischung aus unberührter Natur, gelebter Tradition und herzlicher Gastfreundschaft.

Rund eine Stunde nördlich der Hauptstadt Jerewan liegt Tsaghkadzor, Armeniens bekanntester Skiort. Der Name bedeutet «Tal der Blumen» – doch im Winter ist es ein Tal des Schnees. Auf Höhen bis zu 2800 Metern erwarten Skifahrer und Snowboarder bestens präparierte Pisten, moderne Lifte und ein schönes Panorama.

Von oben öffnet sich der Blick auf den tiefblauen Sewansee, der wie ein eingefrorenes Juwel zwischen den Bergen ruht. Wer den Nervenkitzel sucht, kann beim Snowkiting über weite Hochebenen gleiten oder beim Paragliding den Winter aus der Vogelperspektive erleben.

Auf Höhen bis zu 2800 Metern erwarten Skifahrer und Snowboarder bestens präparierte Pisten und moderne Lifte.

Noch aussergewöhnlicher ist das Winter-Rafting auf dem Debed-Fluss in der Provinz Lori – eine sportliche Herausforderung, die Adrenalin und Naturgenuss vereint. Mit jedem Paddelschlag spürt man die Kraft des Wassers und die Ruhe der verschneiten Landschaft.

Wärme aus der Tiefe: Wellness in Jermuk

Nach so viel Abenteuer ruft die Entspannung – und die findet man im Süden des Landes, in Jermuk, einem traditionsreichen Kurort, der für seine heissen Mineralquellen berühmt ist. Schon in der Antike kamen Menschen hierher, um die heilende Kraft des Wassers zu spüren.

Heute sprudeln die Quellen noch immer – reich an Mineralien, wohltuend für Körper und Seele. Besucher geniessen Thermalbäder im Freien, während Schneeflocken auf die dampfenden Becken fallen. Ergänzt wird das Angebot durch Hydrotherapien, Moorbehandlungen und den Luxus der Ruhe.

Lichter, Musik und Tradition: Jerewan im Winterglanz

Wenn die Tage kürzer werden, erstrahlt Jerewan in warmem Licht. Rund um den Platz der Republik verwandelt sich die armenische Hauptstadt in ein Meer aus Lichterketten, geschmückten Tannen und fröhlichen Stimmen. Auf dem zugefrorenen Swan Lake vor der Oper drehen Kinder ihre Runden auf dem Eis, während aus den Cafés der Duft von heissem Kaffee und armenischem Gebäck strömt.

Die Stadt feiert – und das gleich mehrfach. Der Jahreswechsel wird mit Feuerwerk, Musik und reich gedeckten Tischen begrüsst. Nur wenige Tage später folgt das armenische Weihnachten am 6. Januar. In den Kirchen flackern Kerzen, und in den Familien kehrt eine feierliche Ruhe ein. Auf den Tischen stehen traditionelle Speisen wie Fisch mit Reis und Rosinen, während draussen der «Dzmer Papik», der armenische Wintergrossvater, den Kindern Geschenke bringt. Weitere Infos: https://armenia.travel/de

(TN)