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In der Halong-Bucht kenterte ein Ausflugsboot mit 53 Menschen an Bord. Für viele kam jede Hilfe zu spät. Bild: Screenshot Youtube / Guardian News

Tragödie in Halong-Bucht

Ein Ausflugsboot ist in der vietnamesischen Halong-Bucht bei Sturm und Gewitter gekentert. Mindestens 38 Menschen kamen ums Leben, darunter mehrere Kinder.

In der weltberühmten Halong-Bucht im Nordosten Vietnams ist ein Ausflugsboot mit 53 Menschen an Bord gekentert. Mindestens 38 Menschen kamen beim Unglück ums Leben. Unter den bestätigten Todesopfern sind acht Kinder.

Das Ausflugsboot war am Samstag (19. Juli) mit 48 Touristinnen und Touristen – alle aus Vietnam – sowie fünf Besatzungsmitgliedern an Bord bei Sturm und Gewitter gekentert. Für die Rettungsarbeiten mobilisierte die Behörden 323 Einsatzkräfte von Grenzschutz, Polizei, Marine und Hafenbehörden.

30 Schiffe waren an der Aktion beteiligt. Auch viele Fischerboote unterstützten laut Medienberichten die Suchaktion. Der vietnamesische Premierminister Pham Minh Chinh hatte den Behörden die Anweisung erteilt, den Rettungsmassnahmen Vorrang einzuräumen.

Die Halong-Bucht mit ihren rund 2000 Inseln gehört seit 1994 zum Unesco-Weltnaturerbe. Sie erstreckt sich über 1500 Quadratkilometer – das entspricht knapp der dreifachen Fläche des Bodensees. Mit ihren spektakulären Kalksteinformationen ist sie eines der beliebtesten Reiseziele Vietnams und zieht jedes Jahr Millionen von Gästen an.

(TN)