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Lufthansa: Gewerkschaft Ufo sagt Streiks für Donnerstag und Freitag ab

Der Lufthansa-Vorstand und die Gewerkschaft der Flight Attendants haben sich auf Eckpunkte zur Lösung des Tarifkonflikts geeinigt.

Zwar sind weitere Verhandlungen noch ausstehend, doch die Lufthansa-Spitze konnte sich mit der Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo einigen, dass die für Donnerstag und Freitag angekündigten Streiks nicht stattfinden.

In einer Mitteilung nennt Lufthansa fünf Punkte:

  1. Lufthansa hat ihre grundsätzliche Bereitschaft erklärt, mit der UFO Tarifverträge über die Arbeitsbedingungen in der Kabine bei denjenigen deutschen Fluggesellschaften zu schliessen, die mehrheitlich im Besitz der Lufthansa sind.
  2. Die Themen "Agenda Kabine" sowie das "Bündnis für Wachstum und Beschäftigung" sollen in einer Schlichtung behandelt werden.
  3. Lufthansa hält an ihrer Einladung zu einem Job-Gipfel mit den drei Gewerkschaften UFO, Vereinigung Cockpit und Verdi für den 2. Dezember fest.
  4. Auch bei strittigen Details zur künftigen Regelung der Alters- und Übergangsversorgung wurde in dem Spitzengespräch eine Annäherung erzielt, die Basis für eine Lösung sein kann.
  5. UFO erklärt sich bereit, die ab 26. November angekündigten Streiks umgehend abzusagen und mindestens bis zum Job-Gipfel am 2. Dezember auf weitere Streiks zu verzichten.

(TN)