Flug
Privatair Chef Thomas Limberger: «Ja, wir wollen Niki»
Nach Niki Lauda, Condor und Ryanair hat auch die Schweizer Fluggesellschaft PrivatAir offiziell Interesse an der insolventen Air-Berlin-Tochter Niki angemeldet. «Ja wir wollen Niki ganz übernehmen und möglichst alle Arbeitsplätze erhalten», sagte PrivatAir-Chef Thomas Limberger der österreichischen Zeitung «Die Presse». Er wisse um den enormen Zeitdruck und die damit verbundene Schwierigkeit, sich ein Bild von der Airline zu machen und die nötige Finanzierung aufzustellen. «Aber wir wollen es versuchen.»
Wie viel Geld Limberger in die Hand nehmen möchte, liess er dem Bericht zufolge offen. Ihm sei klar, dass es vor allem um die Start- und Landerechte (Slots) geht. Ob und wie viele Flugzeuge PrivatAir übernehmen könne, sei indes noch nicht ganz klar. PrivateAir ist eine Schweizer Linien- und Charterfluggesellschaft mit acht Flugzeugen. Sie bietet anderen Airlines wie Lufthansa, Eurowings und Tuifly sowie anderen Unternehmen ihre Maschinen samt Besatzung an. Seit 2016 gehört PrivatAir Limbergers Investmentgesellschaft SilverArrow Capital.