Flug
Die Belair schrumpft
Unter der Marke Air Berlin fliegt Belair ab Zürich und Basel rund 30 Ziele an. Sie betreibt aus der Schweiz heraus acht mittelgrosse Airbusse und beschäftigt 300 Personen.
Ende November vermeldete die «NZZ am Sonntag», dass die Schweizer Air Berlin-Tochter Belair beim Deal zwischen Air Berlin und dem Reisekonzern TUI geopfert werden könnte. Dies, weil in der Schweiz Arbeitnehmer einfacher entlassen werden könnten als in Deutschland. Kein Wunder, ist die Verunsicherung beim Personal von Belair seit Wochen gross.
Nun, drei Wochen später, wird etwas deutlicher, wie es mit Belair weitergehen könnte. So lässt sich Mediensprecherin Melanie Schyja in der «Zürichsee-Zeitung» dahingehend zitieren, dass auf dem Schweizer Markt noch drei der acht Flugzeuge unter der Belair betrieben werden sollen. Die restlichen Piloten und Flight Attendants werden im Air-Berlin-Netzwerk tätig sein.
Entlassungen seien derzeit keine vorgesehen, so die Mediensprecherin weiter. Sobald die Strategie für die Glattbrugger Airline endgültig gefunden worden sei, solle das Gespräch mit den Verantwortlichen der Belair beginnen.