Flug

Schon mehrmals in Brand geraten: das Samsung Flagship Galaxy Note 7.

Australische Airlines verbieten Nutzung des Samsung Galaxy Note 7

Wegen Explosionsgefahr dürfen die Smartphones an Bord nicht eingesetzt werden.

Die drei australischen Fluggesellschaften Qantas, Jetstar und Virgin Australia haben angekündigt, dass das Samsung-Mobilitelefon Galaxy Note 7 an Bord ihrer Flugzeuge nicht mehr genutzt werden darf.

Das Gerät muss zwar nicht vor dem Flug abgegeben werden, betroffene Passagiere dürfen es aber weder anschalten, noch zum Laden an das Inflight-Entertainment-System anschliessen.

Die drei Airlines reagieren damit auf die zahlreichen Meldungen von explodierten Akkus und zersplitterten Displays, von denen das neue Modell jüngst betroffen war. Hersteller Samsung hat mittlerweile reagiert und eine weltweite Rückrufaktion gestartet. Diese betrifft über 2,5 Millionen Smartphones.

Auch die Hongkong-Airline Cathay Pacific verbietet seinen Passagieren, das Gerät im Flugzeug zu benutzen. Zudem darf es auch nicht eingescheckt werden.

In Europa sehen die Airlines zurzeit hingegen noch von einem Verbot ab. Allerdings sind in Westeuropa auch noch kaum Note-7-Smartphones im Einsatz, da der offizielle Verkaufsstart aufgrund der Zwischenfälle auf unbestimmte Zeit verschoben wurde.

In Australien kam es erst kürzlich bei zwei Samsung-Handys zu Explosionen: Eines davon soll während des Aufladens in einem Hotelzimmer in Perth in Brand geraten sein. Der Hersteller will für den Schaden im Zimmer von rund 1200 Euro aufkommen.

(TN)