Flug

Easyjet gibt sich betont gelassen

Der britische Low-Cost-Carrier ortet wegen dem Brexit keine wesentlichen Auswirkungen auf das Geschäftsmodell.

Ein überraschend gelassener Ton schlägt Easyjet in einer ersten Stellungnahme zum Austritt Grossbritanniens aus der EU an. Man habe den Ausgang zur Kenntnis genommen, sei sich aber sicher,  dass dies keine wesentlichen Auswirkungen auf die Strategie haben wird. Und es folgen auch beruhigende Worte Richtung der Aktionäre: der Brexit habe keine Auswirkungen auf das nachhaltige Ertragswachstum und die Renditen.

Easyjet habe sich im Vorfeld der Referendumsentscheidung auf diese Möglichkeit vorbereitet und an mehreren Optionen gearbeitet, die es erlauben, weiterhin in alle Märkte zu fliegen. Jetzt gehe es darum, die Gespräche mit EU- sowie UK-Regierungen und Behörden voranzutreiben, um sicherzustellen, dass das Vereinigte Königreich Teil des einheitlichen EU-Luftverkehrsbinnenmarkts bleibe. Damit wären EU-Airlines in der Lage, ungehindert innerhalb der UK sowie zwischen der UK und EU zu fliegen, UK-Airlines könnten dann innerhalb Europas frei fliegen.

Und Carolyn McCall, CEO von Easyet, sagt: „Wir vertrauen weiterhin in die Stärke von Easyjets Geschäftsmodell und in die Fähigkeit, unsere Strategie erfolgreich voranzutreiben und auch zukünftig branchenführende Erträge ausweisen zu können. Wir haben heute in Schreiben an die Regierung des Vereinigten Königreichs und die Europäischen Kommission darum gebeten, den Verbleib des Vereinigten Königreichs im EU-Luftverkehrsbinnenmarkt, aufgrund seiner Bedeutung für Wirtschaft und Verbraucher, zu priorisieren.“

(TN)