Flug

Flugpassagiere verwalten ihre Reise am liebsten selber

Self-Check-In, Apps und Webseiten werden dem persönlichen Kontakt vorgezogen.

Passagiere setzen voll und ganz aufs Internet und auf Apps. Die SITA Passenger IT Trend-Studie 2016 mit 9200 Teilnehmern aus 19 Ländern zeigt, dass 75 Prozent aller Befragten für die Flugbuchung das Internet verwenden, 18 Prozent davon möchten künftig auf Apps umsteigen und nur 4 Prozent der Befragten ziehen den Kontakt mit einem Menschen der Technologie vor.

Auch beim Check-in bevorzugen die Flugpassagiere den Check-in ohne menschlichen Kontakt: 57 Prozent aller Befragten checkte für den letzten Flug selbständig via Website oder App ein. Ist ein Passagier dabei mit der Technologie unzufrieden, weicht er zuerst auf eine andere technische Lösung aus, bevor er sich an das Schalterpersonal wendet. 91 Prozent aller Personen, die bereits einmal Self-Check-in gemacht haben, würden dies wieder tun.

Mobile Apps sind sowieso die Renner beim Online-Check-in: 12 Prozent der Befragten benutzen im Moment bereits solche Apps für den Check-in – 21 Prozent gibt an, dass sie für einen nächsten Flug ebenfalls via App einchecken möchten.

Am glücklichsten sind die Passagiere übrigens während der Buchung und dann, wenn sie im Flugzeug sitzen. Am unzufriedensten zeigten sich die Befragten beim Security-Check, bei der Passkontrolle sowie beim Warten aufs Gepäck. Auffallend: Alles Dinge, bei denen die Passagiere keine Möglichkeit haben, die Arbeitsabläufe selber durchzuführen.

Nach möglichen Wunsch-Apps gefragt, errgab sich folgendes Bild: 79 Prozent wünscht sich Gepäck-Update-Benachrichtigen, 67 Prozent möchte gerne via App beschädigtes Gepäck melden können und 65 Prozent sprechen sich für Informationen zur Gepäckausgabe am Zielort aus. Weitere App-Wünsche: 70 Prozent würde eine Flugticketpreis-Suchmaschine benutzen und 65 Prozent wünschen sich Zugang zum Unterhatlungsprogramm an Bord auf dem eigenen Tablet.

Die Studie lässt sich hier herunterladen.

(TN)