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Lufthansa verschiebt die Übernahme von Brussels Airlines
Nach der bisher bestehenden Vereinbarung hatte Lufthansa die Möglichkeit, bis Anfang Juni 2016 über die Ausübung der Option zu entscheiden. Jetzt wurde die Deadline um drei Monate auf Ende August verschoben. Diese Call Option berechtigt Lufthansa zur vollständigen Übernahme der Brussels Airlines Muttergesellschaft SN Airholding. Die ausstehenden Anteile belaufen sich auf 55 Prozent der SN Airholding.
Grund für die Fristverlängerung ist die Bewältigung der Folgen des Anschlags auf den Flughafen Brüssel vom 22. März 2016. Carsten Spohr, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG, sagt: „Die Kolleginnen und Kollegen von Brussels Airlines arbeiten momentan mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Kräften daran, nach den schrecklichen Bombenanschlägen an ihrem Heimatflughafen den Fluggästen wieder einen verlässlichen Flugbetrieb zu bieten. Das ist unter den erhöhten Sicherheitsvorkehrungen eine grosse Herausforderung und hat jetzt Priorität. Wir haben deshalb mit Brussels Airlines vereinbart, dass die Verhandlungen zu den Konditionen der Übernahme und die notwendige Erarbeitung eines Migrationskonzepts weitere drei Monate in Anspruch nehmen werden.“