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Alain Chisari und zwei Edelweiss-Flugbegleiterinnen (links), Kevin Schmidli (FTI), Adrian Rüedi (Littlecity.ch) und Diego Cullmann (Brasilianisches Konsulat).

Samba und Copacabana auf dem Uetliberg

Edelweiss lanciert den neuen Rio-Flug mit heissen Rhythmen auf dem Zürcher Hausberg.

Eine Kopie des Christo Redentor thront derzeit auf dem Uetliberg und breitet seine Arme aus über Zürich: Bem-vindo in Rio de Janeiro! Um die neue, zweimal wöchentliche Zürich-Rio-Verbindung von Edelweiss zu promoten ist der Feriencarrier an Uto-Kulm-Hotelier Giusep Fry herangetreten mit dieser Idee. Und der Bündner kennt bekanntlich keine Scheu, wenn es um Bauten im halblegalen Bereich geht und stellte den Vorplatz seines Hotels für die Christus-Statue zur Verfügung. "Hier handelt es sich schliesslich um Kunst", sagte Fry gegenüber den Gästen der gestrigen Edelweiss-Party, "wenn man einen Hafenkran aufstellen kann, sollte eine solche Statue ja auch erlaubt sein".

Edelweiss kann jede Werbung recht sein. Am 22. April beginnt ein ehrgeiziges Projekt, an dem vor zehn Jahren Kuoni mit Edelweiss gescheitert ist. "Ich bin mir dessen bewusst", sagt Edelweiss-Geschäftsführer Bernd Bauer, "doch die Vorzeichen sind dieses Mal anders. Die Nachfrage ist gut, Olympia gibt uns einen Schub und wir zählen auf zahlreiche Buchungskanäle". Neben dem Direkt- und Reisebüro-Vertrieb sind die Flüge auch in den GDS gelistet und dürften auch für Gäste ausserhalb der Schweiz interessant sein. 

Edelweiss-CCO Alain Chisari rechnet mit 60 Prozent Schweizer Gästen: "Und in der Schweiz lebt eine grosse Brasliien-Community, zudem zählen wir auch auf Buchungen von Brasilianern, die nach Europa kommen". Am Freitag und Montag nach dem Mittag verlassen die Edelweiss-Maschinen Zürich, abends ist die Ankunft in Rio. Vor rund 100 Gästen aus der Reisebranche und von der Presse schwärmte Chisari gestern Abend im Uto Kulm von Rios Reizen und dass die Stadt immer mehr zum Hipster-Ziel avanciere. Am 22. April ist er mit der Geschäftsleitung mit an Bord.

Auch zwei Glückliche Wettbewerbsgewinner: Je zwei Rio-Flüge in der Economy Max gingen an Reiseblogger Adrian Rüedi (Littlecity.ch) und an Kevin Schmidli (FTI). Sie nahmen die Gutscheine mit Freude entgegen, Schmidli räumte aber ein, dass er die Flüge an Bürokollegen weitergeben müsse, er haben dann einen wichtigen Termin: Schmidli heiratet am 26. April. 

Der Uetliberg stand gestern ganz in brasilianischem Fieber. Dafür sorgte vor allem eine Samba-Tanzgruppe, die vor dem Sockel der Redentor-Statue ihr bestes gab — mit viel Haut trotz tiefen Temperaturen.

(TN)