Flug
Die Gepäcketikette aus dem Heimdrucker
Die Funktion der Gepäcketikette zum Selberdrucken ist für alle Abflüge mit der Swiss ab Zürich verfügbar, auch für Weiterflüge, indes nicht anwendbar bei den Codeshare-Partnern. Dank dieser neuen Option soll am Flughafen Zeit eingespart werden können. Gemäss eigenen Angaben ist die Swiss der erste Netzwerk-Carrier, der seinen Passagieren diese Möglichkeit umfassend zur Verfügung stellt. An den Gepäckfreimengen rüttelt die Swiss nicht.
Während des Online-Check-ins kann der Swiss-Passagier bis zu vier Gepäcketiketten drucken. Gleichzeitig erhält er davon eine zusätzliche Bestätigung und im Anschluss auch die Bordkarte. Damit ist er bereits im Besitz aller notwendigen Reisedokumente, wenn er am Flughafen eintrifft. Die Etiketten können in regulärem A4-Format ausgedruckt und dann gefaltet mittels einer transparenten Plastikhülle am Koffer angebracht werden. Diese kann kostenlos am Swiss-Schalter am Flughafen bezogen und für alle zukünftigen Flüge wiederverwendet werden. Wo vorhanden, etwa in Genf, kann der Koffer direkt beim Self-Service-Bag-Drop-Automaten abgegeben werden. Die Möglichkeit, das Gepäck am bedienten Schalter abzugeben, bleibt weiterhin bestehen.
Künftig wird die Option der Gepäcketikette zum Selberdrucken auch auf Swiss-Flüge aus dem Ausland nach Zürich ausgeweitet. Als erstes folgen alle Flüge aus den USA und Moskau. Ab New York JFK und Moskau nach Zürich steht der Dienst bereits seit dieser Woche zur Verfügung. Für Abflüge aus EU-Mitgliedsstaaten werden derzeit in enger Zusammenarbeit von IATA und den zuständigen Behörden die rechtlichen Grundlagen geschaffen. In Genf wurde die Neuerung bereits am 18. August für Abflüge ab Genf sowie für einige ausgewählte Flüge aus dem Ausland nach Genf eingeführt.