Flug

Eurowings arbeitet eingehend an ihrer Pünktlichkeit. Bild: Eurowings.

Lufthansa-Jets helfen bei Eurowings aus

Eine Taskforce und die Unterstützung durch die Lufthansa-Jets sollen die Verspätungen eindämmen.

Eurowings – eine Tochter der Lufthansa – ist im Moment vor allem für ihre Unpünktlichkeit bekannt. Seit dem Start der Low-Cost-Airline im November 2015 kam es immer wieder zu massiven Verspätungen. Laut dem Fluggastrechte-Portal verspäteten sich in den ersten acht Wochen von 126 Langstreckenflügen 31 im Schnitt um um 5,8 Stunden. Und erst letzte Woche kam ein Flieger aus Kuba mit 68 Stunden Verspätung an.

Als Ursachen für die Verspätungen nennt Eurowings-Pressesprecher Heinz Joachim Schöttes vorrangig Krankmeldungen vor Ort, aber auch das Wetter. Ein Problem sei sicher auch der Start der Langstreckenflüge mit nur einem Flugzeug gewesen. Mittlerweile steht Eurowings ein weiterer Airbus A330 von Sun Express sowie eine geleaste Boeing 767 der TuiFly zur Verfügung. Auf den Sommerflugplan sollen zwei weitere Flugzeuge die Flott verstärken.

Um das Verspätungsproblem in den Griff zu kriegen, gründete Eurowings jetzt eine Task Force. Diese soll die Kapazitätsplanung verbessern und dafür sorgen, dass die Airline stabiler, zuverlässiger und somit berechenbar wird. 

Weiter unterstützen ab sofort Lufthansa-Jets einige der Interkontinentalverbindungen. Sie werden zum Beispiel auf einzelnen Flügen nach Varadero/Kuba sowie von Köln/Bonn nach Dubai eingesetzt. Die Dubai-Strecke Route wird nur noch dreimal wöchentlich bedient und ab dem Sommerflugplan vorerst gar nicht mehr. Die Lufthansa-Jets sind bis Ende Februar eingeplant, danach wird neu entschieden.

(TN)