Flug
Fliegen wird immer sicherer
Die ohnehin sehr niedrige Wahrscheinlichkeit, durch einen Flugzeugabsturz ums Leben zu kommen, hat sich gemäss dem Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) in den vergangenen Jahren noch einmal deutlich verringert. Wie auf dem Branchenportal „airliners.de“ zu lesen ist, war die Wahrscheinlichkeit statistisch gesehen in den 70er-Jahren etwa 27 Mal so hoch wie im Jahr 2015.
In den Unfallstatistiken der zivilen Weltluftfahrt werden je nach Messbehörde für das Jahr 2015 zwischen 521 und 560 Todesopfer aufgeführt — 2014 waren es noch knapp 1000. Allen in Erinnerung geblieben sein dürften der vorsätzlich zum Absturz gebrachte Germanwings-Airbus im März (150 Tote) sowie die Explosion eines russischen Ferienfliegers über dem Sinai mit 224 Toten. Beide Unglücke gelten als ungewöhnlich.
Auch die internationale Zivilluftfahrtorganisation IATA bestätigt den Trend und weist auf die hohen Passagierzahlen des Vorjahres hin. Begünstigt durch niedrige Treibstoffpreise sorgten 3,5 Milliarden Passagiere bei den Airlines 2015 für einen Umsatz von 710 Milliarden Dollar. Ein Ende dieses Booms sei nicht abzusehen.