Ferienland Schweiz

Insgesamt führt der Guide Michelin Schweiz 2026 133 Sternerestaurants im Land (106 mit einem, 22 mit zwei und 5 mit drei Sternen). Bild: Adobe Stock

Die neuen Michelin-Sterne am Gourmethimmel

Das «The Japanese Restaurant» im Luxushotel The Chedi steigt in den 3-Sterne-Olymp auf. Schweizweit gibt es neu fünf Höchstnoten und sieben Restaurants holen ihren ersten Stern im Guide Michelin 2026.

Bei der Ausgabe 2026 des Michelin Guide Schweiz taucht ein neues, fünftes 3-Sterne-Restaurant auf. Verantwortlich dafür sind die Zwillingsbrüder Fabio Toffolon und Dominik Sato, die das Küchenteam im «The Japanese Restaurant» im Hotel «The Chedi Andermatt» leiten. Mit ihrer Präzisionsküche, die klassische Techniken virtuos mit japanischen Einflüssen verbindet, erkochten sie innerhalb von drei Jahren die höchste Auszeichnung der Restaurantwelt. Unterstützt werden sie dabei von Satos Ehefrau Yoshiko, die für die Patisserie und authentische Aromen verantwortlich zeichnet.

Andermatt entwickelt sich damit endgültig zum absoluten Gourmet-Hotspot: Die Gemeinde vereint neu vier Sternerestaurants quer durch alle drei Kategorien auf ihrem Boden.

Der erlesene Kreis der Schweizer Königsklasse

Mit dem Aufsteiger-Duo Sato/Toffolon zählt die Schweiz nun fünf Adressen mit der Höchstwertung von drei Sternen. Alle bisherigen Spitzenlokale konnten ihre Note souverän verteidigen:

  • The Japanese Restaurant, Andermatt UR (Fabio Toffolon & Dominik Sato) – NEU
  • Cheval Blanc by Peter Knogl, Basel (Peter Knogl)
  • Restaurant de l’Hôtel de Ville, Crissier VD (Franck Giovannini)
  • Schloss Schauenstein, Fürstenau GR (Andreas Caminada & Marcel Skibba)
  • Memories, Bad Ragaz SG (Sven Wassmer / Das «Memories» in Bad Ragaz behält seine drei Sterne, schliesst jedoch im Februar 2027 seine Türen).

Auch in der 2-Sterne-Liga bleibt die Lage stabil: Sämtliche 22 Adressen bestätigten ihre Auszeichnung. Damit verbleiben in Zürich weiterhin vier Häuser auf diesem Niveau («The Restaurant» im Dolder Grand, «The Counter» am HB, «Widder Restaurant» sowie «Igniv Zürich»).

Sieben Aufsteiger feiern den ersten Michelin-Stern

Für frischen Wind sorgt der Guide Michelin in der Einstern-Kategorie. Sieben Betriebe sicherten sich 2026 erstmals die begehrte Trophäe:

  • Myle, Bern (BE) – Küchenchef Markus Arnold feiert nach dem Wechsel aus der Steinhalle im ehemaligen 70er-Jahre-Kino einen Neuanfang nach Mass.
  • CAAA by Pietro Catalano, Luzern (LU) – Pietro Catalano, Automechaniker und Musiker, erkocht als Autodidakt eine moderne regionale Küche mit italienischen Akzenten.
  • Bärenstobe, Gonten (AI) – Michael Gollenz holt nach seinen Erfolgen in Kroatien nun auch in Appenzell Innerrhoden den Stern.
  • ad lib, Zermatt (VS) – Geführt von Dietmar Sawyere im Walliser Bergdorf.
  • Ristorante con enoteca Origini, Morbio Inferiore (TI) – Geleitet von Guglielmo Curcio.
  • Schlüssel, Oberwil (BL) – Unter der Leitung von Marten Harder (Schlüssel by Tanja Grandits).
  • Rémy, Zürich (ZH) – Gekocht von Simon Müller; das einzige neue Sternerestaurant im Kanton Zürich.

Insgesamt führt der Guide Michelin Schweiz 2026 damit 133 Sternerestaurants im Land (106 mit einem, 22 mit zwei und 5 mit drei Sternen). Ergänzt wird die Selektion durch 92 Betriebe in der Kategorie «Bib Gourmand» für besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis – darunter elf Neuaufnahmen wie das «Capet» oder die «Neri Cantina» in Zürich.

(TN)