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Im Zentrum des Taifuns herrschen Windgeschwindigkeiten von bis zu 216 Stundenkilometern. Bild: Twitter / NateMing

«Jebi» sorgt für Chaos in Japan

Am Dienstag ist der stärkste Taifun seit 25 Jahren im Westen Japans mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 216 Stundenkilometern auf Land getroffen. 800 Flüge wurden storniert.

Japan ist in diesen Stunden mit dem stärksten Taifun seit 25 Jahren konfrontiert: «Jebi» ist am Dienstag in Tokushima im Westen Japans auf Land getroffen. Evakuierungsanweisungen wurden für mehr als 300.000 Menschen herausgegeben. Um 14 Uhr Ortszeit traf der Taifun auf Kobe: Über Tausend Bewohner wurden bereits im Vorfeld angewiesen, ihre Häuser zu verlassen. 

«Jebi» bringt meterhohe Wellen, Windgeschwindigkeiten von bis zu 216 Stundenkilometer und heftige Regenfälle über den südlichen und westlichen Teil des Landes mit sich. 

Es muss mit Erdrutschen, Überschwmmungen, Flutwellen und Blitzeinschlägen gerechnet werden. Der Taifun wird wahrscheinlich über Osaka und Kyoto hinweg zurück aufs Meer ziehen und sich bis Mittwoch zu einem Tropensturm abgeschwächt haben. Die Hauptstadt Tokio wird nicht direkt getroffen. 

«Jebi» hat auch massive Auswirkungen auf den Luftverkehr: Rund 800 nationale und internationale Flüge wurden annulliert, All Nippon Airways und Japan Airlines haben 309 bzw. 264 Flüge abgesagt. Auch Dutzend Fähren und Zügen fallen aus. Die Schulen sowie die Universal Studios Japan in Osaka bleiben am Dienstag geschlossen. In Kyoto bleiben der Kyoto City Zoo, das Kyoto Aquarium und das Nijo Castle zu.

(LVE)