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Bali-Vulkan Gunung Agung: Neue Eruptionen
Bereits von Oktober 2017 bis Januar 2018 hielt der Gunung Agung Bali in Atem. Dann wurde die Gefahrenstufe reduziert. Doch jetzt meldet sich der Bali-Vulkan wieder. Die aktuellen Eruptionen haben die Behörden veranlasst, die Gefahrenstufe auf Level 3 zu erhöhen.
Probleme bereiten dem Flugverkehr der heftige Ascheausstoss, der sich Richtung Südwesten bewegt, wo auch Balis internationaler Flughafen Ngurah Rai liegt.
Sorgen löst der Ascheausstoss nicht nur bei der balinesischen Bevölkerung und den auf der Insel weilenden Touristen aus. Auch in Australien, wo am Samstag in den meisten Bundesstaaten die Winterschulferien beginnen, wird die Vulkanaktivität genau verfolgt. Bali ist für die Aussies ein beliebtes Winterziel.
48 Flüge mussten am Donnerstag gestrichen worden, mehr als 8000 Passagiere waren betroffen. Passagieren mit Ziel Bali oder baldigem Abflug ab Bali wird empfohlen, mit den Airlines in Kontakt zu treten.
Update, Freitag, 6.30 Uhr
Wegen der Aschewolke über Bali ist der internationale Flughafen Ngurah Rai am Freitag geschlossen worden. Dies gelte vorerst bis zum Abend (Ortszeit), erklärte ein Sprecher des Flughafens in Denpasar.
Gleichzeitig fordern die Flughafenbehörden alle abfliegenden Passagiere dazu auf, wie vorgesehen am Flughafen zu erscheinen, um ihre Kontaktdaten zu hinterlassen.
Update, Freitag, 11.30 Uhr
Seit 14.30 Uhr Lokalzeit ist der Flughafen Ngurah Rai wieder teilweise in Betrieb. Noch überwiegt aber die Anzahl annullierter Flüge.
Update, Sonntag, 8 Uhr
Nach dem Ausbruch des Vulkans Agung auf der indonesischen Insel Bali haben alle Flughäfen in der Region den Betrieb wieder aufgenommen. Der Flugverkehr auf den Flughäfen auf Bali, Lombok, Jember und in Banyuwangi in der benachbarten Provinz Ost-Java laufe wieder normal, sagte ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde am Samstag.
Der Vulkan spucke weniger Asche als in den vergangenen Tagen, und die Aschewolken stiegen nur noch etwa 300 Meter in den Himmel. Dennoch bleibt eine Gefahrenzone im Umkreis von vier Kilometern um den Vulkan bestehen. Die Behörden beliessen die Vulkan-Warnstufe auf dem zweithöchsten Niveau.