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Quallen-Alarm vor Formentera und Lanzarote
Badegäste auf Formentera und Lanzarote müssen sich aktuell beim Baden vorsehen: In den Gewässern vor dem Migjorn-Strand in Formentera und vor Caleta de Famara und dem gegenüberliegenden La Graciosa auf Lanzarote wurde die hochgiftige Portugiesische Galeere gesichtet.
Die Qualle lebt hauptsächlich im Pazifik, aber auch vor den Kanaren und vor Portugal. Die Sichtungen vor Formentera und Lanzarote sind allerdings wieder die ersten seit dem Jahr 2013. Vor zwei Wochen wurde das giftige Nesseltier auch vor dem Strand Ses Salines vor Ibiza gesichtet. Dieser wurde in der Folge kurzzeitig gesperrt.
Kontakt kann einen allergischen Schock auslösen
Eine Berührung mit dieser Quallenart gilt für Mensch und Tier als äusserst gefährlich. Die Tiere treiben dank Schwimmblase auf dem Meer. Wer mit ihren Tentakeln in Berührung kommt, erleidet schmerzhafte Verbrennungen. Für Allergiker, Kleinkinder oder geschwächte Menschen kann der Kontakt einen allergischen Schock auslösen, der in seltenen Fällen sogar tödlich endet.
Sichtungen der Portugiesischen Galeere werden genau dokumentiert: Warnungen gab es im Februar 2018 am thailändischen Samila Strand und im Januar dieses Jahres trat die gefährliche Quallenart an Stränden des Südseestaates Guam im Pazifik auf.
Weltweit kommen für Badende wirklich gefährliche Situationen an Badestränden aber äusserst selten vor. Für die Kanaren gaben die Behörden im vergangenen Sommer eine Warnung vor einer Algenblüte heraus – darunter für den beliebten Strand von Teresitas nördlich der Stadt Santa Cruz auf Teneriffa.