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Zypern verzeichnet Rekorde im Tourismusgeschäft
Zypern hat 2017 Rekordzahlen in der Tourismusbranche verzeichnet. Die Einnahmen stiegen laut der Statistikbehörde des Inselstaats auf mehr als 2,63 Milliarden Euro, was einem Anstieg um 11,7 Prozent entspricht. Wer auf der Insel war, gab im Schnitt 76 Euro pro Tag aus, das waren zwei Euro weniger als 2016.
Dass die Einnahmen dennoch stiegen, liegt an einer neuen Rekordzahl an Besuchern: 3,65 Millionen Menschen (+14,6 Prozent gegenüber Vorjahr) reisten auf die Insel im östlichen Mittelmeer.
Was die Besucherzahl aus der Schweiz angeht, so kann sich diese durchaus sehen lassen: 2017 reisten insgesamt 57'540 Schweizer (und Liechtensteiner, die werden dazugezählt) nach Zypern. Das entspricht gegenüber dem Vorjahr mit 53'319 Einreisen einer Steigerung um 7,9 Prozent. Allerdings ist dies kein Rekord: Zwar reisten seit 2002 nicht mehr so viele Schweizer nach Zypern, aber vom Rekord aus dem Jahr 1995, als über 110'000 Schweizer nach Zypern reisten, ist man noch weit entfernt.
Zypern, mit rund einer Million Einwohnern, gilt im Gegensatz zu diversen anderen Staaten in der Mittelmeerregion als stabiles und sicheres Reiseland. Im Jahr 2013 durchlebte das Land eine schwere Finanzkrise. Der Tourismussektor, der zwölf Prozent zum Bruttoinlandprodukt des Landes beiträgt, ist daher entscheidend für die wirtschaftliche Erholung der Insel.