Destinationen
Deutsche Reiseveranstalter streichen Sharm el-Sheikh
FTI, Tui , Neckermann, Thomas Cook und DER Touristik fliegen vorerst nicht mehr nach Sharm el-Sheik. Dass die Reisenden nach einer Entscheidung des deutschen Verkehrsministeriums nur noch mit Handgepäck nach Hause fliegen dürfen, halten die grossen Veranstalter für nicht zumutbar.
Die Sicherheitsmassnahmen im ägyptischen Badeort wurden verschärft, weil davon ausgegangen werden muss, dass Terroristen mit einer Bombe eine russische Passagiermaschine zum Absturz gebracht haben.
Wie „airliners.de“ berichtet, erstatten die grossen deutschen Veranstalter ihren Kunden nun das Geld zurück, oder erlauben eine kostenlose Umbuchung — beispielsweise nach Hurghada. Sharm el-Sheik gilt vor allem bei Russen und Briten als beliebter Ferienort, während die Deutschen auch sonst Hurghada vorziehen.
Im Januar soll die Sicherheitslage neu beurteilt werden, heisst es seitens Tui. Anschliessend werde man entscheiden, ob Sharm el-Sheik wieder ins Angebot aufgenommen wird.
In der Schweiz herrscht dagegen Courant normal. Das EDA hat die Reisehinweise hinsichtlich Gepäckmitnahme nicht verschärft. Edelweiss und Helvetic Airways fliegen weiterhin nach Sharm el-Sheik, wenn auch mit einem verlängerten Routing. Am letzten Freitag hat Helvetic Airways 112 Passagiere nach Sharm geflogen, wie Sprecher Tobias Pogorevc auf Anfrage mitteilt. Die Airline habe die Sicherheitsmassnahmen verschärft, auf Details hierzu geht er aber nicht ein.