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Bricht er aus oder nicht?
Medien müssen gewiss nicht dramatisieren. Aber berichten müssen sie ja. Mit dem Vulkan Agung auf Bali ist das so eine Sache. Mitte September gab es deutliche Anzeichen auf einen unmittelbar bevorstehenden Ausbruch des Mount Agung, woraufhin die Behörden am 22. September die höchste Warnstufe ausriefen und Tausende Menschen aus den Dörfern im näheren Umkreis des Vulkans flohen. Da die Touristengebiete ziemlich weit vom Agung weg sind, blieb die Reaktion der Schweizer Touristen weitgehend gelassen, auch wenn die balinesischen Behörden von Nachfrage-Einbrüchen sprachen.
Das könnte sich wieder ändern. Am Dienstag (21. November) stiegen Rauchsäulen aus dem Agung auf, und am gestrigen Samstag (25. November 2017) erneut. Die Aschewolke über dem Vulkan erreichte laut lokalen Informationsquellen eine Höhe von rund 1500 Metern. Einige Flüge wurden denn auch annulliert, vorwiegend Flüge zwischen Australien und Bali.
Die Alarmbereitschaft bleibt aber vorläufig auf Stufe 3 (von 4); der Sicherheitsradius um den Vulkan, also die Sperrzone, beträgt weiterhin 7,5 Kilometer. Heute sind die Flugbewegungen am Bali International Airport in Denpasar völlig normal und alle Touristenattraktionen offen, mit Ausnahme natürlich von jenen innerhalb der Sicherheitssperrzone - also der Besuch des Besaikh-Tempels oder Trekkings auf dem Mount Agung selber.
Wie eingangs erwähnt, ist die Lage aktuell ruhig. Eine Rücksprache mit den Reiseveranstaltern mit Bali-Programmen ist aber vielleicht nützlich, sollte man in nächster Zeit die indonesische Ferieninsel besuchen wollen.