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«Otto» zerstörte Hunderte Häuser – 15 Menschen starben
Der Hurrikan «Otto» zerstörte Hunderte Häuser. Alleine in Costa Rica kamen zehn Menschen ums Leben, in Panama zählte man vier und in Nicaragua ein Todesopfer.
«Otto» stiess am Donnerstag als Hurrikan der Stufe zwei mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 175 Kilometern pro Stunde auf Land – bis zum Freitag schwächte er sich in die Kategorie «Tropensturm» ab. In Costa Rica wurden 1600 Unterkünfte und insgesamt 2800 Kilometer Landstrasse beschädigt – alleine der Schaden an den Strassen beläuft sich auf acht Millionen Dollar. 11‘000 Menschen sind von den Zerstörungen betroffen und mindestens 25 Menschen werden nach Angaben des Roten Kreuzes noch vermisst.
Der Präsident von Costa Rica, Luis Guillermo Solis, ordnete eine dreitägige Staatstrauer an, die am Montag beginnen soll. Die Bevölkerung zeigt sich solidarisch und versorgt die Betroffenen mit Lebensmitteln und Werkzeugen. Der Sturm habe in wenigen Stunden so viel Niederschlag gebracht wie sonst in einem Monat falle.
Nicaragua hatte Glück im Unglück: «Otto» zog durch den Südosten des Landes durch ein dünn besiedeltes Gebiet mit vielen Nationalparks. In Nicaragua wurden vorsorglich 10'500 Menschen in Sicherheit gebracht und in Costa Rica 5'500.