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Erster Linienflug in die Antarktis
Bislang war der Stützpunkt Marambio, der rund 3330 Kilometer südlich der Hauptstadt Buenos Aires vor der Antarktis-Halbinsel liegt, dem argentinischen Militär vorbehalten. Nun soll die Landebahn mit einer Radaranlage ausgestattet werden, die den sicheren Anflug von Linienflügen garantiert. Gefolgen wird mit einer Turboprop-Maschine der staatlichen Airline LADE.
In Marambio sollen zehn Prozent der vorhandenen Unterkünfte für die Touristen aufbereitet werden. Momentan könnten bis zu 150 Menschen auf dem Stützpunkt wohnen. Sofern Besucher die wissenschaftliche Arbeit nicht beeinträchtigten, könnten sie auch andere Antarktis-Stationen besuchen. Walter Ceballos, der Staatssekretär des Verteidigungsministeriums sagte, dass alle Umweltschutz-Vorgaben der Antarktisverträge bei dem neuen Tourismus-Projekt eingehalten werden sollen.
Zweimal wöchentlich sollen die Flugzeuge von Ushuaia auf Feuerland starten und innert eineinhalb Stunden Marambio erreichen. Das wäre dann die erste regelmässige Linienflugverbindung in die Antarktis. Die Aufenthalte der Touristen sollen zwischen vier bis sieben Tage dauern. Dabei können die Interessierten auf Tagesausflügen die Antarktis erkunden.