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Schweres Erdbeben in Ecuador — viele Tote

Nach zwei Erdbeben in Japan hat ein heftiger Erdstoss auch den Norden Ecuadors erschüttert.

Unweit der Küste, in der Nähe der ecuadorianischen Stadt Esmeralda ereignete sich am Samstag Abend eine Erdbeben der Stärke 7,8. Die Opferzahlen steigen stündlich, die internationalen Medien sprechen bereits von über 77 Toten und gegen 600 Verletzten. Die Behörden riefen den Ausnahmezustand aus. Auch in der Grossstadt Guayaquil  soll es Tote gegeben haben.

Einem Bericht der Zeitung "El Telégrafo" zufolge fiel in vielen Stadtteilen der Hauptstadt Quito der Strom aus. Das Geologische Institut Ecuadors berichtete über mehrere Nachbeben entlang der Küstenregion. Wegen der Tsunamigefahr, wurde die Bevölkerung zunächst aufgerufen, sich von der Küste zu entfernen. Die Warnung wurde später aufgehoben.

Erst am Donnerstag Abend und Samstag Morgen kam es auf der japanischen Insel Kyushu zu zwei schweren Erdbeben, das zweite erreichte die Stärke 7,3. Beim ersten Beben starben 9 Menschen, beim zweiten weitere 32. Am schlimmsten betroffen waren von den Beben die Gemeinden um die Grossstadt Kumamoto, allen voran die Stadt Mashiki, die mehr als die Hälfte der Toten zu beklagen hat.

Update Sonntag, 18.50 Uhr:

Die ecuadorianische Regierung beziffert die aktuelle Opferzahl auf 233.

(TN)